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13.08.2015

Samsung stellt Mobile Payment-Lösung vor

Samsung führt nach Google und Apple ein eigenes Bezahlsystem für mobiles Bezahlen ein. Es kommt ohne NFC aus.

Beim Unpacked-Presseevent in New York hat Samsung mit Samsung Pay eine eigene Lösung für ein mobiles Bezahlsystem vorgestellt. Sie heißt Magnetic Secure Transmission und soll mit herkömmlichen Kreditkarten-Terminals funktionieren. „NFC ist nett, aber viele Stores haben es nicht“, heißt es bei der Präsentation von Samsung Pay. „Konsumenten wissen dann nicht, ob ein Store wirklich die mobile Bezahlung per Smartphone akzeptiert oder nicht. Wir haben eine neue, aufregende Technologie, die dieses Hindernis aus dem Weg räumt.“

Laut Angaben von JK Shin, CEO von Samsung Mobile, soll Samsung Pay überall funktionieren, wo auch die Zahlung mit der Karte möglich ist – in großen Stores wie in kleinen.

Funktioniert ohne NFC

Zum Start von Samsung Pay kooperiert der Konzern mit Kreditkartenherstellern wie American Express, Visa und MasterCard. Auch Kundenkarten können in das System einfach eingebunden werden. Wenn die Kreditkarten von einem lokalen Store ausgestellt und gebrandet sind, funktionieren sie im Samsung Pay-System trotzdem. Das war bei vielen anderen Herstellern oft ein Problem. Die Technologie kommt auf jedenfall gänzlich ohne NFC aus, wie mehrfach betont wird.

Die Lösung ist laut Angaben des Konzerns sicher, weil die Kartendaten bei der Zahlung nicht gespeichert werden. Bei jeder Zahlung wird stattdessen ein eigener Security Code generiert. In Korea startet Samsung Pay am 20. August, in den USA am 28. September. Weitere Länder, die bald folgen warden, sind Großbritannien, China und Spanien. Bei den neuen Samsung-Smartphone-Modellen Galaxy Note 5 und Galaxy Edge+ ist Samsung Pay bereits vorinstalliert.