Der selbstfahrende Transporter SC-1 von Sony und Yamaha

© Sony/Yamaha

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08/25/2019

Sony und Yamaha bauen selbstfahrendes Auto für Freizeitparks

Das SC-1 ist ein fünfsitziges, autonomes Fahrzeug, das Passagieren eine Augmented-Reality-Sicht ihrer Umgebung liefert.

Die japanischen Unternehmen Sony und Yamaha wollen gemeinsam ein Sony-Konzeptfahrzeug weiterentwickeln und bis März 2020 auf den Markt bringen. Das Gefährt hört auf den Namen SC-1. Fünf Passagiere finden darin Platz. Abgesehen von einem Fenster in der Zugangstür weist das SC-1 keine transparenten Glasscheiben auf. Stattdessen sind die Passagiere von großen Bildschirmen umgeben.

Personalisierte Werbung

Wie Engadget berichtet, wird auf einem 49 Zoll großen 4K-Display eine Augmented-Reality-Sicht der Umgebung gezeigt, während vier 55 Zoll große 4K-Bildschirme an der Außenseite Passanten "mit Werbung und anderem Material bombardieren". Dabei kommt auch KI zum Einsatz. Durch mehrere Sensoren soll u.a. erkannt werden, welches Alter und Geschlecht Personen in der Umgebung des Fahrzeugs aufweisen. Werbeanzeigen sollen daran angepasst werden. In folgendem Video sieht man eine frühere Version des SC-1 (noch vor der Yamaha-Kooperation).

Langsame Fahrt voraus

Für den Straßenverkehr ist SC-1 nicht gedacht. Das Fahrzeug soll in Freizeitparks, auf Golfplätzen und in Einkaufszentren unterwegs sein. Verkauft werden soll das SC-1 entsprechend ausschließlich an Geschäftskunden. Für Privatkunden soll das selbstfahrende Vehikel, das u.a. mit Hilfe von Lidar navigiert, eher weniger attraktiv sein. Seine Maximalgeschwindigkeit wird mit "gletscherartigen" 19 km/h angegeben.