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29.11.2012

Touchscreen-Laptops verkaufen sich schlecht

Der asiatische PC-Hersteller Asus zeigt sich unzufrieden mit den Verkaufszahlen für Windows-8-Notebooks mit Touchscreen. Mit der Notebook-Serie Vivobook produziert Asus derzeit eines der populärsten Touch-Notebooks.

"Die Nachfrage nach Windows 8 ist derzeit nicht gut" sagt Asus-Finanzchef David Chang gegenüber dem Wall Street Journal. So gibt er an, dass die Verkäufe der hauseigenen Touch-Notebooks nur sehr langsam steigen. Das Asus Vivobook dürfte derzeit zu den populärsten Vertretern am Markt gehören: Der US-Händler Best Buy listet das Gerät als meistverkauftes Windows-8-Touch-Notebook. Asus will dennoch keine konkreten Verkaufszahlen bekannt geben.

Konkurrent Acer hat im November in einem internen E-Mail auf das große Potenzial des Vivobooks hingewiesen. Hier wurde der vergleichsweise geringe Preis des Modells als wichtigster Punkt angeführt. Demnach sei die Verbreitung von Notebooks mit Touchscreen derzeit eher gering, weil der Preis der Geräte in der Regel zu hoch sei. Auch Analysten prognostizierten aus diesem Grund einen schwachen Start für Touch-Notebooks.

Amazon
Auch im deutschsprachigen Raum dürften sich die Verkäufe in Grenzen halten. So befindet sich in der Notebook-Bestseller-Liste von Amazon.de kein Touch-Notebook unter den ersten 40 Plätzen.

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