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Spiele
07/26/2012

Valve: "Windows 8 für Spiele eine Katastrophe"

Der Gründer und Geschäftsführer von Valve kritisiert seinen ehemaligen Arbeitgeber Microsoft scharf. Das neue Betriebssystem sei für den Spiele-Markt eine Katastrophe, daher wolle man in Zukunft auch auf andere Märkte, zum Beispiel Linux, setzen.

Gabe Newell, Chef des US-amerikanischen Spieleherstellers Valve, kritisierte auf der Videospielkonferenz Casual Connect, dass ein Großteil der PC-Spiele nur für Windows verfügbar sei. "Das größte Problem, das die Verbreitung von Linux behindert, ist der Mangel an Spielen. Manche Menschen begreifen gar nicht, wie sehr Spiele das Kaufverhalten vieler Konsumenten beeinflussen.", sagte Newell auf der Konferenz. Demnach wolle Valve, das unter anderem die Spieleplattform Steam betreibt, zukünftig auch einen Großteil des verfügbaren Spiele-Portfolios für Linux anbieten. Ein entsprechender Client für Ubuntu-Systeme wurde bereits

.

Offenheit soll bewahrt werden
Für Newell ist der Schritt zu Linux unerlässlich: "Es dient als Absicherung. Ich glaube, dass Windows 8 eine Katastrophe für jedermann in der PC-Branche ist und wir einige Top-Hersteller verlieren, die deswegen den Markt aufgeben werden." Newell war vor der Gründung des Spiele-Studios, das durch die Half Life-Reihe bekannt wurde, 13 Jahre für Microsoft tätig. Er betonte auch, dass Valve stark von der Offenheit der PC-Plattform profitiert habe und nun einen Weg sucht, diese auch in Zukunft in Anbetracht der Einschränkungen durch Hersteller wie Apple zu bewahren. Steam ist bereits seit 2010 auch für den Mac verfügbar.

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