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11/21/2019

Vialytics spürt Schlaglöcher per App auf

Im Rahmen des Internet of Things Award - powered by A1 - konnten Entwickler Ideen einreichen. Gewonnen hat das Stuttgarter Start-up vialytics.

Der futurezone Award in der Kategorie Internet of Things – powered by A1 – geht an vialytics. Das 2018 gegründete Unternehmen vialytics ermöglicht es Kommunen den Zustand ihrer Straßen im Auge zu behalten. Dazu wird ein Smartphone an der Windschutzscheibe installiert, mit Hilfe dessen Schäden, wie Schlaglöcher und Risse, frühzeitig erkannt werden können.

Während der Fahrt werden Bilddaten aufgenommen, die aber datenschutzrechtlich zensiert und analysiert werden. Zur Analyse der Bilder werden proprietäre neuronale Netze eingesetzt. Die Vorteile des Systems liegen in den Bereichen Detailgenauigkeit, Datenschutz, objektive Diskussionsbasis und flexible Anwendung.

Übersicht über Straßenzustand

Mittels des eigens entwickelten Geoinformationssystems (GIS) erhalten die Kunden damit eine objektive Übersicht über den Straßenzustand. Dadurch kann ein nachhaltiges und kosteneffizientes Straßenerhaltungsmanagement durchgeführt werden.

Vialytics besteht aus einem 19-köpfigen Team, welches sich hauptsächlich aus Experten im Bereich der maschinellen Bildverarbeitung zusammensetzt. In Deutschland ist das System seit Sommer 2018.

Die Nominierten

Das Start-up konnte sich damit gegen die Vorarlberger Crate.io durchsetzen, einen international erfolgreichen Entwickler und Anbieter von IoT-Datenbanktechnologien wie CrateDB mit Fokus auf industrielle IoT-Anwendungen. Ebenfalls in der Top 3 war die Lösung iODent des Linzer Start-ups dataformers, das für das W&H Dentalwerk aus Salzburg intelligente Zahnarztlösungen vernetzt.