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09.08.2016

Was von Apples iPhone 7 zu erwarten ist

Das iPhone 7 soll keinen physischen Home-Button haben und die Doppelkamera beim Apple iPhone 7 Plus zwei Aufnahmen zu einem detaillierten Foto kombinieren.

In einem Monat wird Apple die nächste iPhone-Generation vorstellen. Große Experimente wagt der US-Konzern nicht. Das Design wird Großteils dem der aktuellen 6s-Generation entsprechen. Ein wirklich „neues“ iPhone wird es wohl erst im Jahr 2017 geben, zum zehnjährigen Jubiläum des Smartphones.

Mit dem iPhone 7 werden allerdings einige Hardware-Änderungen vorgenommen. Das wird eine Art Soft-Launch und Testlauf für das 2017er Jubiläums-iPhone. Dazu gehört der Abschied vom ikonischen Home-Button – zumindest technisch gesehen.

Mehr Trackpad als Button

Wie Insider berichten wird der physisch-drückbare Home-Button durch ein Modell ersetzt, das im Grunde eine Mini-Version des Force-Touch-Trackpads der MacBooks ist. Ein Vibrieren soll das haptische Feedback des alten Home Buttons simulieren.

Der neue Home Button könnte, wie das Display des iPhone 6s und 6s Plus, zwischen schwachen und starken Klicks unterscheiden. Da er im Grunde ein Trackpad ist, könnte er für Scroll-Funktionen genutzt werden. Das soll besonders bei der einhändigen Bedienung des großen iPhone 7 Plus, das vermutlich ein 5,5-Zoll-Display haben wird, hilfreich sein.

Ein weiterer Bonus: Da mit dem alten Home-Button eine bewegliche Komponente und damit eine potenzielle strukturelle Schwachstelle wegfällt, könnte das iPhone 7 robuster sein. Da auch auf einen 3,5mm-Klinkenstecker verzichtet wird, ist es denkbar, dass das iPhone 7 sogar wasserfest ist. Möglicherweise wird Apple die Standhaftigkeit gegen klare Flüssigkeiten aber nicht aktiv als Feature bewerben, um sich zusätzlichen Ärger mit Kunden und deren Gewährleistungsansprüchen zu ersparen.

Doppelkameras

Laut den Insidern soll jetzt auch klar sein, warum das iPhone 7 Plus zwei Hauptkameras hat. Beide Kameras sollen gleichzeitig ein Bild machen. Die zwei Sensoren der zwei Kameras nehmen unterschiedliche Farbbereiche auf und kombinieren die Bildinformationen zu einem Foto.

Das Foto soll dadurch schärfer sein. Besonders bei Situationen mit wenig Licht soll die Bildqualität höher sein. Auch sollen die Fotos mehr Details bieten.

Bluetooth-Kopfhörer

Dass das iPhone 7 keinen 3,5mm-Klinkenstecker mehr hat, gilt bereits als fix. Wie Fortune berichtet, soll Apple an einem eigenen Bluetooth-Niedrigenergie-Chip arbeiten, um kabellose Kopfhörer damit auszustatten. Damit würde die Diskussion entfallen, dass ein Anschließen der Kopfhörer an den Lightning-Anschluss den Ladestecker blockiert.

Sollte Apple wirklich diesen Chip entwickeln, ist davon auszugehen, dass der Konzern seine klassischen weißen In-Ear-Kopfhörer in einer kabellosen Version anbieten wird. Ob diese Kopfhörer gleichzeitig mit dem iPhone 7 angekündigt werden, steht nicht fest. Apple könnte sich diesen Trumpf für das Jubiläums-iPhone aufsparen und diesem die kabellosen In-Ear-Kopfhörer kostenlos beilegen.