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Wiener VR-Lösung Virtualizer am Weg zum Kickstarter-Erfolg

Das österreichische Start-up Cyberith hat eine Kickstarter-Kampagne für sein Virtual Reality-„Laufband“ Virtualizer gestartet. Mit dem Virtualizer kann man sich in Videospielen natürlich durch Gehen oder Laufen bewegen. Kombiniert mit einer VR-Brille, wie zum Beispiel der Oculus Rift, sowie einem Controller soll so die perfekte Illusion entstehen, dass sich der Spieler tatsächlich im Spiel befindet. Die futurezone konnte einen frühen Prototypen des Geräts bereits vergangenes Jahr auf der Game City testen.

In der aktuellen Version des Virtualizer, dem bereits dritten Prototypen des Unternehmens, wurden zahlreiche Probleme behoben. Der Virtualizer wird ab 599 US-Dollar (ohne Sensoren) sowie als Early-Bird-Angebot (mit Sensoren) um 699 US-Dollar angeboten. Für 79 US-Dollar Aufpreis gibt es auch „The Arm“, der verhindern soll, dass sich der Spieler in den Kabeln der VR-Brille verheddert. Die ersten Geräte sollen im März 2015 ausgeliefert werden.

Der Omni Move, ein ähnliches Produkt eines US-Start-ups, konnte bereits vergangenes Jahr erfolgreich auf Kickstarter finanziert werden. Mit der Hilfe von mehr als 3.200 Unterstützern kamen rund 1,1 Millionen US-Dollar zusammen. Im Vergleich mit dem Omni hat der Spieler deutlich mehr Freiheiten. So sind beim Virtualizer keine Schuhe erforderlich, bereits Socken sollen reichen. Zudem ist Ducken, Springen oder Sitzen mit natürlichen Bewegungen möglich.

Nur wenige Stunden nach dem Start war bereits die 100.000 Dollar-Marke geknackt, derzeit steht das Projekt der TU Wien-Studenten bei knapp 121.000 US-Dollar (Stand 9 Uhr). Damit ist bereits knapp die Hälfte der benötigten Summe erreicht, insgesamt benötigt Cyberith 250.000 US-Dollar. Bis zum 31. August hat das Projekt noch Zeit, um die Finanzierung aufzustellen.

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