Science
27.11.2012

Cambridge: Institut gegen Ende der Menschheit

Das Cambridge Project for Existential Risk soll wissenschaftlich Technologien untersuchen, die die Existenz der Menschheit bedrohen könnten. Dazu zählen künstliche Intelligenz, Nano- und Biotechnologie. Zum Forschungsteam gehört ein Mitgründer von Skype.

Die Universität von Cambridge macht sich Gedanken über das Ende der Menschheit – genauer gesagt die möglichen Enden, die von Menschen geschaffener Technologie verursacht werden können. Deshalb wurde das Cambridge Project for Existential Risk gegründet.

Dieses soll wissenschaftlich die möglichen Risiken von Technologien untersuchen, die die Menschheit vernichten könnten. Als Beispiele für solche Technologien werden etwa künstliche Intelligenz und künstliches Leben genannt, Nano- und Biotechnologie sowie von Menschen Geschaffenes, das extreme Klimaveränderungen hervorrufen kann.

Die Gründer des Projekts sind der Philosoph Hue Price, der Astrophysiker Martin Rees und der Co-Gründer von Skype Jaan Tallinn. Ihnen ist sehr wohl bewusst, dass Themen ihrer Forschung wie Szenarien aus Science-Fiction-Filmen wirken: „Es ist eine zusätzliche Gefahr, wenn diese erheblichen Risiken nicht ernst genommen und deshalb nicht in ‚seriösen`, wissenschaftlichen Untersuchungen behandelt werden", sagt Price.

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