© Staatspreis Innovation

Vorstellung
03/19/2014

Die Nominierten für den Staatspreis Innovation 2014

Diese sechs Unternehmen, die mit ihren innovativen Projekten Neues geschaffen haben, hat die Expertenjury für den Staatspreis Innovation nominiert. Ein Überblick.

Der Countdown läuft: Eine Expertenjury hat aus 510 eingereichten Projekten die sechs besten für den Staatspreis Innovation nominiert, der am 26. März vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium vergeben wird. Die Finalisten im Überblick:

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Tablet-Bauteile herstellen

Mit einem neuartigen Antriebskonzept für Spritzgießmaschinen konnte die Engel Austria GmbH bereits eine Umsatzsteigerung von 3,5 Prozent erzielen. Dabei werden die Zwei-Platten-Spritzgießmaschinen zur Kunststoffverarbeitung mit einer Kugelumlaufspindel und einem Motor bewegt. ENGEL e-duo, so der Name des Konzepts, erhöht Wirkungsgrad, Präzision und Geschwindigkeit um beispielsweise Bauteile für Tablets herzustellen. Mit dieser Innovation schielt Engel Austria nach Asien, um den dortigen Markt zu erobern.

Komponenten von Flugzeugtragflächen

Die FACC AG in Ried im Innkreis hat ein Verfahren entwickelt mit dem es gelingt die Komponenten des tragenden Teils von Flugzeugtragflächen – den sogenannten Flügelkasten – in einem Guss herzustellen. Beim MARI-Verfahren (Membrane-Assisted Resin Infusion) werden trockene Faserwerkstoffe gemeinsam mit Versteifungsteilen und Harzinfusion unter Vakuum aufgeheizt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Herstellung des Flügelkastens spart MARI Zeit und Kosten und schont die Gesundheit der Mitarbeiter.

Leise Gleise

Eisenbahnen sind laut und machen Krach. Diesem Problem hat sich die Bürser Firma Getzner Werkstoffe angenommen und mit "Getzner Embedded Rail" einen Lösungsansatz entwickelt, bei dem das Gleis vollständig vom Straßenkörper entkoppelt wird. Dabei werden die Schienen von einem Mantel umkleidet, der den Spezialwerkstoff Sylodyn beherbergt. Der sanft gebettete Gleiskörper hat dadurch eine längere Lebensdauer und erzeugt deutlich weniger Lärm.

Aktives Knochenleitungsimplantat

Hörgeräte, die durch die Haut hindurch mit in dem Schädelknochen verankert sind, waren bisher mit einer hohen Komplikationsrate verbunden, da die Schraube zu einer permanenten Wunde am Kopf führte. Mit der Bonebridge hat das Innsbrucker Unternehmen MED-EL ein Hörgerät entwickelt, das geringe Komplikationsraten aufweist und für die Umwelt äußerst unauffällig ist. Dabei wird das Implantat unter die Haut hinter dem Ohr eingesetzt und der Schall über den Knochen ans Innenohr übertragen.

Kontaktlose Datenübertragung

Bei allem was mit NFC (Near Field Communication) zu tun hat, war NXP Semiconductors Austria GmbH bisher bereits tonangebend. Derzeit sind NFC-Komponenten von NXP in mehr als 150 Endgeräten enthalten und über 90 Prozent der NFC-fähigen Mobiltelefone beinhalten NXP-Produkte. Der neuen Chip, PN547 hat gegenüber den älteren Modellen einen wesentlich geringeren Stromverbrauch und kann Daten deutlich schneller übertragen. Außerdem ist PN547 mit den wichtigsten Standards kompatibel.

Gehen ermöglichen

Ganzbeinorthesen für Menschen die ein gelähmtes Bein haben, ermöglichten zwar das Fortbewegen, schränkten das sichere Gehen aber ein. Die Wiener Firma Otto Bock hat mit C-Brace ein hydraulisches Kniegelenk entwickelt, das sich stufenlos an die Gangsituation anpasst. In den Orthesen ist eine Faserverbundfeder verbaut, die in Echtzeit auf den dynamischen Bewegungsablauf reagiert und dadurch wird dem Träger die Möglichkeit geboten, ein aktives Leben zu führen.

(Entgeltliche Kooperation)

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