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Sicherheit FBI warnt vor Smart Meter Hacks.

Foto: ap/Pat Sullivan
Intelligente Stromzähler können leicht überlistet werden und Energieunternehmen einen hohen Schaden verursachen. Zu diesem Schluss kam das FBI bereits 2010, wie eine Warnung zeigt, die nun der Sicherheitsblog KrebsonSecurity in die Hand bekam.

Anlass des Cyber-Bulletins war ein Energieunternehmen in Puerto Rico, das durch Manipulationen von Smart Metern Hunderte Millionen Dollar verlor. Dem FBI zufolge können viele Smart Meters auch mit mäßigen Computerkenntnissen manipuliert werden. Kostengünstige Hardware-Tools und Software finden sich problemlos im Internet.

Im zitierten Fall des Energieunternehmens wurden Smart Meter so manipuliert, dass sie etwa in der Nacht keinen Stromverbrauch aufzeichneten – wenn die Klimaanlagen in der Gegend um Puerto Rico normalerweise durchrennen.

Starke Magneten reichen zur Manipulation
Neben einem einfachen Hack über ein optisches Konvertergerät, das bereits über 400 Dollar im Internet zu bekommen ist, können manche Smart Meter Modelle auch über starke Magneten manipuliert werden. Diese werden – etwa in der Nacht – einfach am Smart Meter angebracht, was zum Stopp der Aufzeichnungen führt.

Das Einsparungspotenzial für Kunden beträgt laut FBI-Bericht 50 – 75 Prozent. Im beschriebenen Fall seien zehn Prozent der Smart Meter – wohl durch involvierte Mitarbeiter – manipuliert gewesen. Das FBI erwartet aufgrund der steigenden Verbreitung der Stromzähler eine starke Zunahme derartiger Fälle.

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(futurezone) Erstellt am 10.04.2012, 08:00

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