Science
25.08.2016

Forscher zeigen angebliche Wettermanipulations-Maschine

Viele Verschwörungstheorien ranken sich um das US-Forschungsprojekt HAARP. Um sie zu entkräften, veranstalten die dort arbeitenden Wissenschaftler jetzt eine Besichtigung.

Eine Forschungseinrichtung in Alaska mit vielen Antennen, die zum Atmosphärenerkundungsprojekt HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) gehört, sorgt unter Verschwörungstheoretikern seit Jahren für Diskussionen. Von Gedankenkontrolle über Wettermanipulation bis zur Anti-Spaceshuttlewaffe wurden schon diverse angebliche Verwendungszwecke für die Anlage postuliert, berichtet Gizmodo. Auch der frühere Wrestler und Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, warnte einst vor einer gefährlichen Waffe, die da in Alaksa getestet werde.

Den Wissenschaftlern der University of Alaska, die die Einrichtung betreibt, reicht es jetzt mit den unbegründeten Vorwürfen. Sie lädt alle Verschwörungstheoretiker und auch andere Interessierte am Samstag zu einer öffentlichen Besichtigung der Anlage ein. Auch Wissenschaftler sollen vor Ort sein, um das Projekt und seine Gerätschaften zu erklären. "Wir hoffen, dass die Menschen Einblick in unsere wissenschaftliche Arbeit bekommen", sagt ein Sprecher gegenüber Alaska Dispatch News.