Eine farbenprächtige Aufnahme einer interstellaren Gas- und Staubwolke.

Der Lagunennebel in der Milchstraße, aufgenommen mit dem Hubble-Weltraumteleskop

© NASA
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Science

Hubble-Teleskop zeigt Lagunennebel in ungekannten Details

Dieser Tage spricht die Astronomie-Welt hauptsächlich über das Weltraumteleskop TESS, das erst gestern ins All geschickt wurde und nun auf die Jagd nach Exoplaneten gehen soll. Der Veteran unter den Weltraumteleskopen zeigt unterdessen, welche Bildgewalt er immer noch erzeugen kann. Mit dem 1990 gestartete Hubble-Teleskop hat die NASA den Lagunennebel fotografiert, der sich in 4000 Lichtjahren Entfernung zur Erde in der Milchstraße befindet.

Die Sternen-Geburtsstätte erscheint auf den neuen Bildern als facetten- und farbenreiche Wolke. Wie die NASA beschreibt, wurde diese Region des Weltraums noch nie in so vielen Details festgehalten.

"Drehender Tornado"

"Dieses Ding ist riesig am Nachthimmel, ungefähr fünfmal so groß wie der Mond, aber für unsere Augen ist es zu dunkel. Mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop sieht es wie ein Fleck aus, aber wenn man Hubble darauf richtet, ist es eine unglaublich schöne, fast wie ein drehener Tornado aussehende, Struktur", meint NASA-Astronomin Michelle Thaller gegenüber Gizmodo. Der Lagunennebel wurde bereits im 17. Jahrhundert entdeckt und trägt auch die Bezeichnungen Messier 8 oder NGC 6523.

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David Kotrba

Ich bin seit 2024 Teil des Ressorts Wirtschaft im KURIER. Großteils beschäftige ich mich mit den Themen Energie, Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Hie und da geht es aber auch in eine ganz andere Richtung. Ich liebe Fußball und Science-Fiction und wünsche mir den Weltfrieden.

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