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Datenübertragung Intel zeigt Radio-Technik für drahtlose Zukunft.

Foto: Screenshot
Neuer "Rose Point"-Chip integriert Digital-Sender im Prozessor. Dadurch können Komponenten verkleinert und verbilligt werden. An der Technologie hat Intel 10 Jahre lang geforscht. Noch befindet sie sich im Prototyp-Stadium, zukünftig könnte damit jedes kommunizierende Gerät drahtlos verbunden werden.

Im Zuge des Intel Developer Forum zeigte der Weltmarktführer bei Computerchips seine neuesten Entwicklungen am Gebiet der drahtlosen Datenübertragung. Voller Stolz verkündete CTO Justin Rattner, dass es Intel nach 10 Jahren Forschung gelungen sei, einen volldigitalen Radio-Transceiver herzustellen. Das "Rose Point" System besteht aus einer drahtlosen Sender-Empfänger-Kombination in Kombination mit zwei Atom-Prozessorkernen auf einem Chip.

Intel Digitalradio Radio-Technik Datenübertragung Wireless.
Rose Point soll das Mooresche Gesetz, wonach sich die Komplexität von Schaltkreisen alle 12 bis 24 Monate verdoppelt, bestätigen. - Foto: Screenshot

Durch den Wegfall von Analog-Komponenten werden kleinere Bauweisen für Radiosignal-Transceiver möglich, die Herstellungskosten sinken ebenso, berichten VentureBeat und Zdnet. Mit der Technik will Intel künftig jegliche kommunizierende Geräte - vom kleinen Sensor bis zum Supercomputer - ausstatten. Rose Point befindet sich derzeit im Prototyp-Stadium. Rattner ließ sich zu keiner Aussage über eine eventuelle Verfügbarkeit hinreissen.

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(futurezone) Erstellt am 14.09.2012, 12:25

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