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Raumfahrt

Musk: Schnell zum Mars, bevor Dritter Weltkrieg ausbricht

Elon Musk hat dem Magazin GQ ein Interview gegeben. Darin ging es natürlich auch um seine Pläne für die Besiedelung des Mars. Gefragt nach den Gründen dafür nannte er, dass die Menschen ein solch inspirierendes Abenteuer bräuchten und um das Überleben der Menschen langfristig zu sichern. Wenn die Menschen auf der Erde aufhören zu existieren, könnte die Menschheit in einer Marskolonie fortbestehen: „Man macht ja auch Back-Ups von seiner Festplatte. Vielleicht sollten wir auch ein Back-Up vom Leben machen.“

Warum er so auf die Kolonialisierung des Mars drängt, erklärt er ebenfalls. Jetzt sei ein Fenster offen, man wisse aber nicht wie lange. Es könnte etwas passieren, das den technologischen Fortschritt der Erde zu einem Punkt zurückwirft, an dem die Besiedelung nicht mehr möglich ist. Auch müsse die Mars-Basis möglich rasch autark sein, falls es einmal nicht mehr möglich ist Raumschiffe mit Versorgungsgütern von der Erde zu schicken. „Wir können die Möglichkeit eines Dritten Weltkriegs nicht ausschließen. Dieser könnte schlimmer sein als alles, was bisher passiert ist, etwa wenn Nuklearwaffen eingesetzt werden.“

Immerhin hat Musk auch ein Szenario parat, das nicht in einer thermo-nuklearen Katastrophe endet: „Es könnte auch eine starke soziale Bewegung entstehen, die gegen Technologie ist.“ Musk hat schon zuvor im Fernsehen über Nuklearwaffen gesprochen. Demnach seien Atombomben der schnellste Weg um den Mars zu besiedeln. Zündet man diese über den Polen werde die Atmosphäre des Mars aufgeheizt und der Planet so für die Besiedelung vorbereitet. Der Moderator Stephen Colbert nannte ihn nach dieser Aussage scherzhaft einen Superschurken.

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