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Weltraum

Raketenantrieb mit 3D-Druck-Injektor getestet

Der Injektor wird bei dem eingesetzten Verfahren aus verschiedenen Metallpulvern hergestellt, die durch einen energiereichen Laserstrahl geschmolzen und verbunden werden. Das Resultat ist eine dreidimensionale Struktur. Im bisherigen Fertigungsprozess dauerte die Herstellungs eines solchen Injektors mehr als ein Jahr. Mit 3D-Druck benötigt man nur noch vier Monate dafür. Die Herstellungskosten sinken um 70 Prozent.

In einer NASA-Presseaussendung zeigt sich Programmmanager Jeff Haynes begeistert davon, dass erstmals ein Schlüsselelement eines Triebwerks mit 3D-Druck hergestellt wurde: "Der Injektor ist das Herz eines Raketenantriebs und repräsentiert einen guten Teil der Kosten eines solchen Systems."

Die NASA sieht nach den erfolgreichen Tests im Glenn Research Center in Cleveland eine 3D-gedruckte Zukunft: "Auf der Erde und möglicherweise im All könnte additive Fertigung ein Knackpunkt für neue Missions-Möglichkeiten sein, indem es die Produktionszeit und -Kosten reduziert, um Werkzeuge, Triebwerksteile oder sogar ganze Raumschiffe `auszudrucken`", meint NASA Technologie-Beauftragter Michael Gazarik.

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