Ein Elektroauto, das geladen wird

Symbolbild E-Auto 

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Science

Satelliten beweisen: E-Autos sorgen für bessere Luftqualität

Elektroautos können dabei helfen, die Klimaziele zu erreichen, da sie im Betrieb kein CO2 ausstoßen. Zumindest sofern die benötigte Energie aus erneuerbaren Quellen stammt.  

Bisher wurde angenommen, dass auch die generelle Schadstoffbelastung durch die Zunahme von Elektroautos reduziert werden kann. Dafür gab es aber nur wenige empirische Belege, wie Forschende der University of Southern California (USC) schreiben. 

Sie konnten nun mithilfe von Satellitendaten beweisen, dass die Luftverschmutzung durch Stickstoffdioxid (NO₂) in der Nähe von Gebieten mit einer hohen Dichte an E-Autos gesunken ist. Die Studie wurde in The Lancet Planetary Health veröffentlicht.

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Ergebnisse der Studie

Die Forschenden haben Kalifornien in 1.692 Gebiete unterteilt. Sie nutzten Satellitenmessungen von Stickstoffdioxid mit dem Tropospheric Monitoring Instrument der ESA (European Space Agency). Außerdem wurden die jährlichen Zulassungen von Plugin-Hybriden, batteriebetriebenen Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeugen berücksichtigt. Um Verzerrungen in Bezug auf die Pandemie zu vermeiden, haben sie das Jahr 2020 in der Studie nicht berücksichtigt. 

Das Ergebnis: Pro 200 zusätzlichen Elektrofahrzeugen in einem Gebiet sank der NO2-Gehalt in der Luft zwischen 2019 und 2023 um 1,1 Prozent. Im Durchschnitt kamen in Kalifornien pro Gebiet 272 Elektroautos hinzu. Ihre Ergebnisse haben sie mit Bodenmessgeräten bestätigt. 

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Stickstoffdioxid als Gesundheitsbelastung 

Stickstoffdioxid entsteht bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Abgase von Autos sind laut den Forschenden die größte Quelle für Stickstoffdioxid in Städten. Würde die Belastung damit gesenkt werden, hätte das erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Bewohnerinnen und Bewohnern. 

Denn die verkehrsbedingte Luftverschmutzung, inklusive NO2, wird mit Herz- und Lungenkrankheiten sowie vorzeitigem Tod in Verbindung gebracht. Gerade NO2 steht in Zusammenhang mit Asthmaanfällen oder Bronchitis. Könnte man diese Luftverschmutzung reduzieren, hätte das also erhebliche Vorteile für das Gesundheitssystem. 

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„Diese unmittelbaren Auswirkungen auf die Luftverschmutzung sind wirklich wichtig, da sie sich auch unmittelbar auf die Gesundheit auswirken”, sagt auch Studienautorin Erika Garcia. Würde der Anteil weiter steigen, könne man noch mehr Verbesserungen hinsichtlich der Luftqualität erzielen. Als Nächstes wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen der Einführung von Elektrofahrzeugen und asthmabedingten Notaufnahmen sowie Krankenhausaufenthalten untersuchen. 

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