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Raumfahrt

Space-Shuttle-Pionier Hartsfield gestorben

Der Luftwaffen-Offizier Henry Hartsfield, sein letzter Rang war Oberst, war ursprünglich für die Mondprogramme der Nasa vorgesehen, kam dort aber nicht zum Zuge. Dafür wurde er 1982, obwohl schon fast 50, Pilot der vierten Space-Shuttle-Mission an Bord der „Columbia“. Zwei Jahre später war er, mit fünf Neulingen an Bord, Kommandant des Jungfernfluges der „Discovery“.

1985 flog Hartsfield noch einmal mit der „Columbia“ ins All. Mit an Bord waren nicht nur das europäische, vor allem von deutschen Unternehmen produzierte Weltraumlabor „Spacelab“, sondern auch drei europäische Astronauten: Neben Wubbo Ockels, dem ersten Niederländer im All, waren die beiden Deutschen Reinhard Furrer und Ernst Messerschmid bei der D1 genannten Mission dabei.

Der in Birmingham (US-Bundesstaat Alabama) geborene Hartsfield hatte schon zuvor Erfahrung mit Deutschen gehabt: Während seiner Zeit in der Luftwaffe war er auch in Bitburg stationiert. Medienberichten zufolge waren jetzt Komplikationen nach einer Rückenoperation die Ursache für seinen Tod.

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