Science
30.03.2017

Toyota setzt für neue Batterien auf künstliche Intelligenz

Die Forschungsabteilung von Toyota setzt bei der Suche nach neuen Materialien für Autobatterien künstliche Intelligenz ein.

Das Toyota Research Institute (TRI) investiert 35 Millionen US-Dollar in ein Projekt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz neue Materialien für Akkus und Brennstoffzellen der Zukunft finden soll. Als Partner konnte der Autobauer unter anderem die US-Spitzenuniversitäten MIT und Stanford gewinnen, wie engadget schreibt. Toyota hofft die Entwicklung neuer Materialien, die heute oft jahrzehntelang dauert, durch den Einsatz dieser neuen Ansätze deutlich zu beschleunigen.

"Toyota hat erkannt, dass künstliche Intelligenz eine essenzielle Technologie ist, die in einer Vielzahl von Einsatzgebieten relevant werden kann. Wir sind stolz darauf, die Technik zu nutzen, um die Grenzen der Materialwissenschaft zu erweitern. Die Beschleunigung der Forschung in diesem Bereich wird uns helfen, den Grundstein für eine Zukunft mit sauberer Energie zu legen und uns noch näher an unser Ziel, die globalen Neuwagen-CO2-Emissionen bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren, bringen", sagt TRI-Chef Eric Krotkov.