Science 21.11.2017

Uber will Reiseübelkeit mit vibrierendem Sitz bekämpfen

(FILES) This file photo taken on August 26, 2016 shows the logo of the ride sharing service Uber seen in front of its headquarte… © Bild: APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN

Der Fahrdienstleister arbeitet nicht nur an selbstfahrenden Autos, sondern auch an der Bekämpfung von Reiseübelkeit von Passagieren.

Bei Uber forscht man derzeit laut dem Designer für User Experience Molly Nix nicht nur an selbstfahrenden Autos, sondern auch daran, wie man Reiseübelkeit erfolgreich bekämpfen kann. „Wir wollen bei Uber die Magie hervorbringen, Menschen Zeit zurückzugeben“, so Nix.

Einem Auto-Fahrer wird in der Regel selten schlecht, aber wenn diese Tätigkeit wegfällt, vertieft man sich normalerweise gerne in andere Aktivitäten wie z.B. Lesen. Aber gerade Lesen verursacht im Auto bei vielen Menschen das bekannte Gefühl des „mir wird schummrig und schlecht“. Genau gegen diese Reisekrankheit will Uber nun etwas tun. Dazu hat Uber jetzt ein Patent eingereicht.

Das selbstfahrende Auto soll dabei laut einem Bericht von „The Next Web“ erkennen, wenn einem Passagier schlecht wird - und zwar mittels einem Simulationssystem mit Sensoren, das über Kameras verfügt. Wird einem Passagier schlecht, sollen etwa die Sitze zum Vibrieren beginnen und frische Luft reinströmen. Eine andere Möglichkeit ist, dem Passagier eine andere Umgebung vorzutäuschen mittels Augmented Reality. Damit will man die Reiseübelkeit austricksen, die dadurch entsteht, dass die Augen etwas anderes sehen, als das Gehirn fühlt.

( futurezone ) Erstellt am 21.11.2017