Science
16.01.2016

Undichter Weltraumanzug: NASA bricht Außenmission ab

Ein Ausflug außerhalb der Weltraumstation ISS musste nach einigen Stunden abgebrochen werden. Der Astronaut Tim Kopra bemerkte, dass sich Wasser in seinem Helm sammelte.

In Großbritannien fieberten am Freitag Millionen Zuschauer dem ersten Weltraumspaziergang des Briten Tim Peake in der Geschichte entgegen. Dieser erlangte um Weihnachten internationale Berühmtheit, da er sich bei seinem Anruf am Weihnachtsabend aus dem All verwählte und die lustige Anekdote über Twitter publik machte. Auch die gestrige Mission, während der einige defekte Teile der ISS repariert wurden, verlief nicht problemlos.

Außenmission ISS

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Wasser im Helm

Der Außenspaziergang musste nach drei Stunden abgebrochen werden, da der zweite Astronaut Tim Kopra bemerkte, wie sich im Helm Kondenswasser sammelte. Im Jahr 2013 war der italienische Astronaut Luca Parmitano bei einem ähnlichen Zwischenfall beinahe im Anzug ertrunken, weshalb die NASA die Sicherheitsvorschriften verschärfte. Für den Astronauten habe keine unmittelbare Gefahr bestanden, auf dem kurzen Rückweg zur ISS habe sich das Problem aber merklich intensiviert. Offenbar soll ein Leck im Rucksack des Astronauten für den Wassereintritt verantwortlich gewesen sein.