FILE PHOTO: An illustration picture shows projection of binary code on man holding aptop computer in Warsaw

© REUTERS / Kacper Pempel

Science
01/22/2020

Wissenschaftsministerium fördert digitale Projekte mit 50 Millionen Euro

35 Projekte aus dem universitären Bereich kommen in den Genuss von Mitteln des BMBWF.

Das Wissenschaftsministerium nimmt 50 Millionen Euro in die Hand, um innovative digitale Universitätsprojekte zu fördern. Im Rahmen der Ausschreibung „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ wurden aus 71 eingereichten Projekten 35 von einer Expertenjury ausgewählt, die vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit direkten Mitteln unterstützt wurden. Das teilte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann am Montag mit.

Zukunftsweisende digitale Projekte

„Gefördert werden wirklich strukturverändernde, richtungs- und zukunftsweisende Projekte, die das Potenzial haben, das gesamte Universitäts- und Hochschulsystem innovativ und leistungsfähig für das digitale Zeitalter zu gestalten. Das können also auch nur Vorhaben sein, die mehrere Universitäten und andere Hochschulen und Bildungseinrichtungen gemeinsam umsetzen“, sagt Faßmann.

Der Zusammenschluss zu Kooperationen und Clustern sei deshalb ein weiteres, wichtiges Auswahlkriterium bei dieser Ausschreibung gewesen. Neben den 22 öffentlichen Universitäten würden auch Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, andere Bildungsinstitutionen sowie Hochschul-Plattformen zu den Nutznießern der Aktion zählen. Viele seien als Projektpartner bei den ausgewählten universitären Projekten mit an Bord.

Von offenen Lehrmaterialien bis Programmieren

Unter den geförderten Projekten befindet sich mit "Open Education Austria Advanced" etwa ein Konzept zur Verankerung offener Lehr- und Lernmaterialien für alle Hochschulen, das an der Universität Wien entwickelt wird. An der Universität Insbruck wird mit "CodeAbility" eine anvisierte Programmierausbildung für Studierende unterstützt. Die WU Wien wiederum ist mit dem Projekt „Mobile First for Students“ vertreten, welches das Smartphone zum Universal-Werkzeug von universitären Diensten machen möchte.

Sämtliche Projekte und alle Details über die Ausschreibung sind in der digital erhältlichen BMBWF-Broschüre „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ bzw. auf der Webseite des Ministeriums zu finden.