© Pioneers / Sebastian Kreuzberger

Start-ups
05/09/2019

Diese Start-ups pitchen bei der MediaPrint Challenge: "Let’s Talk Data"

Beim Pioneers Festival präsentieren zehn internationale Start-ups ihre Ideen und Lösungen zum Thema Datenanalysen.

Beim diesjährigen Wiener Start-up-Event Pioneers Festival veranstaltet der größte österreichische Zeitungsverlag eine eigene Pitching-Challenge. Insgesamt haben 72 Start-ups aus aller Welt ihr Interesse an der Pitching Challenge der MediaPrint ausgedrückt - zehn davon wurden eingeladen. Die Start-ups aus Belgien, Singapur, Spanien, Großbritannien, Deutschland und Österreich präsentieren ihre Ideen in Sachen Datenanalysen.

Die MediaPrint Pitching Challenge: "Let’s Talk Data" geht am Freitag, 10. Mai im Rahmen des Pioneers Festivals über die Bühne. Gestartet wird 14:55 Uhr in der Wiener Hofburg.

Newsadoo

Das junge Linzer Unternehmen will eine persönliche und digitale Tageszeitung sein, die nach den jeweiligen Interessen aus mehreren tausend Quellen erstellt wird. Mithilfe von Datenanalysen will Newsadoo seinen Nutzern den Content bieten, der sie tatsächlich interessiert. Laut Eigenbeschreibung baut Newsadoo ein Spotify für News und setzt dabei auf Kollaborationen zwischen Verlagen und Werbepartnern.

KIVU

Das Wiener Start-up hat sich auf Datenaufbereitung für zielgruppenspezifisches Marketing und Sicherheitsanalysen für Behörden und Unternehmen spezialisiert. Kivu hat dafür eine eigene Plattform geschaffen, die leicht skalierbar ist und Netzwerke in Echtzeit analysieren kann. Mithilfe von interaktiven Grafiken hilft Kivu Netzwerke zu verstehen, um etwa wichtige Multiplikatoren ausfindig zu machen.

7Lytix

Das junge Unternehmen aus Linz kümmert sich laut Eigenbeschreibung mit künstlicher Intelligenz um Risikoanalysen, Automatisierung, Mustererkennung, Recommender Systeme, Digitalisierung, die Aufdeckung unbekannter Zusammenhänge, Bilderkennung und vieles mehr. Mit ihrer Software-Lösung deepRetail bietet 7Lytix etwa für den Handel exakte Absatzprognosen zur Vermeidung von Fehlbeständen.

Mostly AI

Das Start-up aus Wien macht Big-Data-Analysen und garantiert gleichzeitig, dass Privatsphäre und Sicherheit geschützt werden. Mit ihrem Software-Tool "Synthetic Data Engine" kann Mostly AI in bestehenden Daten unter anderem Muster und Strukturen erkennen. Damit können Unternehmen ihre Zielgruppen und Nutzer besser verstehen und Prognosen getroffen werden.

Taglayer

Taglayer aus Antwerpen in Belgien ermöglicht es, Webseiten-Besucher personalisierbare Inhalte anzuzeigen. Hat jemand beispielsweise gerade damit begonnen, sich auf einen Marathonlauf vorzubereiten, kann Taglayer das erkennen und in der Folge dem Webseiten-Besucher individuell zugeschnittene Informationen anzeigen und entsprechende Angebote zu unterbreiten.

LeanXcale

Das Start-up aus Madrid ist eine Spin-off der Technischen Universität Madrid und kümmert sich um Datenanalysen in Echtzeit. LeanXcale führt beispielsweise Filial-übergreifende Echtzeit-Inventuren für das Möbelhaus Ikea durch. Dadurch weiß Ikea etwa welche Produkte in einem Land wo lagernd sind und welche Produkte in einem bestimmten Land gerade über den Ladentisch wandern. Das habe positive Auswirkungen auf die Kundenerfahrung sowie den Umsatz des Möbelhändlers, schreibt das Start-up auf ihrer Website.

Madana

Das Berliner Start-up greift die Problematik auf, dass Datenanalysen oft mit Verletzungen der Privatsphäre einhergehen und ein ständiger Kontrollverlust über die Daten droht. Durch die gleichnamige Software-Lösung bietet Madana Zugriff auf Datenpools, gleichzeitig können Unternehmen auch ihre Datenbanken für Analysen zur Verfügung stellen. Dabei greift Madana auf Blockchain-Technologie zurück, um durch Verschlüsselung und Smart Contracts Transparenz und Sicherheit gleichermaßen zu schaffen.

 

Logguard

Das türkische Start-up Logguard bietet cloudbasierte Software-Lösungen, die ihren Kunden dabei hilft, Entscheidungen zu treffen, die auf Datenanalysen in Echtzeit basieren.

 

Goedle

Das junge Unternehmen aus Köln hat sich darauf spezialisiert, Zielgruppen spezifische Datenanalysen durchzuführen. Goedle behauptet, Kunden identifizieren zu können, welche kurz vor einer Kaufentscheidung stehen und welche davon mit einem personalisierten Angebot für eine Kauf gewonnen werden können. Das soll Unternehmen dabei helfen, Kunden direkt anzusprechen und dadurch die Umsätze zu steigern.

Tuple Technologies

Das Start-up aus Singapur bietet seinen Kunden eine Grundlage für Entscheidungen aus fundierten Datenanalysen, die ohne künstliche Intelligenz und Machine Learning nicht möglich wären. Außerdem ermöglicht die Software-Lösung von Tuple Technologies automatisiertes Marketing und Chatbots.