Start-ups
04/16/2019

Pioneers '19 lockt mit Cyborg, Blockchain-Enzyklopädie und künstlichem Fleisch

Vom 9. bis 10. Mai erfüllt das Pioneers-Festival zum bereits neunten Mal die Wiener Hofburg mit Start-up-Geist.

Am 9. und 10. Mai treffen sich beim Wiener Start-up-Festival Pioneers '19 unter dem Motto "Walk the Talks" 550 nationale und internationale Start-ups mit etwa 2000 Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Medien. Das Rahmenprogramm verspricht eine bunte Mischung aus interessanten WissenschaftlerInnen, GründerInnen und weiteren SprecherInnen aus Wirtschaft und Industrie, darunter Wikipedia-Co-Gründer Larry Sanger, der eine Keynote halten wird. Futurezone-LeserInnen bekommen 20 Prozent Rabatt auf das Ticket (siehe unten).

Enzyklopädie in der Blockchain

Auf der Bühne wird Sanger über die Fortschritte beim Wikipedia-Projekt Everipedia berichten, dass alle Funktionen der digitalen Enzyklopädie auf Basis von Blockchaintechnologien verbessern soll. Weitere prominente Sprecher sind Markus Hengstschläger (Yale University/Medizinische Universität Wien), der über die aktuellen Entwicklungen der Genetik referiert, sowie Omar Hatmaleh und Kerry McGuire von der NASA. Jayne Poynter, Gründerin von World View, wird einen Einblick in Entrepreneurship im Weltraum geben.

Für Aufsehen sorgen wird auch die katalanische Künstlerin Moon Ribas, Mitbegründerin der Cyborg Foundation. Sie tritt am Festival als Cyborg-Schlagzeugerin auf, die mittels Implantat seismische Erschütterungen der Erde in ihrem Körper spürt und diese Schwingungen in eine getrommelte und getanzte Performance übersetzt. Die Cyborg-Aktivistin setzt sich seit Jahren für das Recht von Menschen ein, Cyborgs zu werden und sich eine nicht-menschliche Identität zulegen zu dürfen.

Künstliches Fleisch

Diskussionen dürfte neben diversen thematischen Ausflügen an die Grenzen des Weltraums auch die Diskussion über die Zukunft von Fleisch als Nahrungsmittel erzeugen. So wird Mark Post von Mosa Meat über den weltweit ersten im Labor gezüchteten Hamburger referieren. Dieser kostetet in der Entwicklung 250.000 Euro und wurde von Google-Co-Gründer Sergey Brin finanziert.

Was die Start-ups betrifft, warten diverse Sessions, in der sich GründerInnen wertvolle Tipps und wohl den einen oder anderen Investor angeln können. Im Vergleich zu den Vorjahren wird der Anteil an Start-ups mit Sitz in Österreich weiter steigen. Waren 2016 nur 18 Prozent der teilnehmenden Start-ups in Österreich zuhause, wuchs dieser Wert auf 34 Prozent im Vorjahr an.

“Es zeigt sich ganz klar, wie rasch sich das österreichische Ökosystem weiterentwickelt. Diesem Trend wollen wir auch bei der Veranstaltung mit einem eigenen Österreich-Schwerpunkt am zweiten Tag Rechnung tragen", erklärt Oliver Csendes, CEO von Pioneers. Er verwies zudem darauf, dass bereits 2017 als auch 2018 ein Start-up mit Hauptsitz in Österreich von der internationalen Jury zum Gewinner gekürt wurde.

Rabatt für futurezone-LeserInnen

Die futurezone ist Medienpartner des Pioneers '19 und wird die zweitägige Veranstaltung medial begleiten. Das vollständige Programm findet sich auf pioneers.io - Tickets gibt es noch bis 21. April zum Early-Bird-Preis von 999 Euro (exkl. Steuern). Für futurezone-LeserInnen gibt es beim Ticketkauf nach Eingabe des Promotional Code "FuturePio" 20 Prozent Rabatt.