Start-ups
09.07.2015

CEO-Wechsel bei Job-Dating-Plattform Whatchado

Gründer Ali Mahlodji tritt ab und übergibt an Jubin Honarfar. Mahlodji bleibt jedoch Teil der Geschäftsführung und wird sich auf seine Rolle als Botschafter konzentrieren.

Die österreichische Video-Job-Plattform Whatchado hat einen neuen Chef. Jubin Honarfar, bisher Commercial Director, übernimmt ab sofort die Position des CEO. Gründer und "Chief Storyteller" Ali Mahlodji tritt zurück, bleibt aber dem Unternehmen als Botschafter erhalten. Er werde sich stärker dieser Rolle widmen und versuchen, die whatchado-Story nach außen zu tragen. Der Wechsel erfolgt laut Mahlodji, weil Honarfar "der CEO [ist], den Whatchado jetzt braucht".

"Ali hat aus einer Idee whatchado zu dem gemacht, was es heute ist: eine international erfolgreiche Job-Dating–Plattform. In der nächsten Phase geht es darum, die bestehenden Strukturen auszubauen, das stark wachsende Team zu leiten und den Markt weiter für uns zu erobern", so Honarfar, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern von Whatchado zählt. An der Zielsetzung, die beste Orientierungs-Plattform der Welt zu bieten, habe sich nichts geändert.

Job-Dating mit 25 Mitarbeitern

Whatchado ist eine Online-Karriere-Plattform, auf der mehrere tausend Personen in kurzen Video-Interviews von ihrem Werdegang und ihrem Leben erzählen. Nutzer können, ähnlich wie bei einer Dating-Plattform, nach Interessen suchen und sich von den Geschichten der Menschen berufliche Orientierung holen. Das Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter und setzte mit seinen 80 Kunden im Vorjahr eine Million Euro um.

Neben Mahlodji und Honarfar komplettiert Lucanus Polagnoli die Geschäftsführung. Er kümmert sich um Organisation, die weitere Internationalisierung und die nächste Finanzierungsrunde. Im Vorjahr stiegen unter anderem Ex-Siemens-Vorstand Brigitte Ederer, Nationalbank-Präsident Claus Raidl und Ex-Raiffeisen-General Peter Püspök in das Start-up ein.