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Entrepreneurs in Residence
10/29/2014

Cisco holt europäische Start-ups nach Wien

Der US-Technologiekonzern Cisco startet in Wien im Rahmen des Pioneers Festivals die Europapremiere seines „Entrepreneurs in Residence“-Programm.

von Andrea Hlinka

Es hätte eine der europäischen Start-up-Metropolen werden können: Berlin, Barcelona, London. Doch der US-Technologieriese Cisco hat sich für Wien entschieden, um die Europapremiere seines Entrepreneurs in Residence-Programms (EiR) zu starten.

Sechs Start-ups aus ganz Europa werden von Cisco und dem Kooperationspartner Wirtschaftsagentur Wien von Jänner bis Juni 2015 in nach Wien geholt. Um hier zu arbeiten, ihr Unternehmen voranzutreiben, ihr Produkt zu optimieren – sich so weit zu verbessern, dass sie mit ihrer Firma international wirksam werden können. 350 junge Unternehmer aus 39 Ländern haben sich für EiR im Vorfeld beworben. 15 Start-ups waren es schlussendlich, die Cisco nach Wien holte, um sie pitchen zu sehen. Aufs Radar kommen nur Start-ups, die im Bereich Internet of Everything (IoE) angesiedelt sind – Big Data, das Internet der Dinge, Smart City-Lösungen und Sicherheit.

Die Gewinner wurden Mittwochfrüh auf der Start-up-Konferenz Pioneers Festival in der Wiener Hofburg verlautbart: „Wir wollten eigentlich nur fünf Entrepreneurs in Residence, doch die Qualität der Start-ups war überraschend toll. Daher haben wir uns für sechs entschieden“, sagt Martin Bittner, Business Development Director Cisco. Dazu zählen die Start-ups: Flautout aus Österreich, Dataiku aus Frankreich, MammothDB aus Bulgarien, Mentat Innovations aus Griechenland/England, Graphmasters aus Deutschland und ICE Gateway aus Deutschland.

Wieso Wien?

Wien hat, laut Martin Bittner, alles, was EiR braucht: Die Stadt sei ein Hidden Champion in Sachen IT, zudem als Smart City sehr weit, der Talente-Pool sei hier einmalig – auch wegen der geografischen Lage. Cisco will mit der Strategie Outside-in-Innovation obenauf bleiben, also mit der Integration von externem Wissen Innovation vorantreiben. Dazu investiert man in Start-ups, die das Potenzial haben, globale Entwicklungen zu beeinflussen – stellt ihnen, wie in Wien mit dem EiR-Programm, Infrastruktur, Netzwerk, Mentoren und Taschengeld zur Verfügung. Nicht immer stand Cisco Start-ups so aufgeschlossen gegenüber.

Tom Yoritaka, Managing Director EiR: „Früher war es schwierig, als kleines Unternehmen mit Cisco in Kontakt zu treten.“ In den vergangenen Jahren hat Cicso die Unternehmenskultur umgedreht. Vor neun Monaten startete die erste Kohorte von Start-ups als Entrepreneurs in Residence im Silicon Valley. In wenigen Monaten startet Wien.

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