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Start-ups Gründerpreis Phönix an fünf heimische Firmen verliehen.

Der Gründerpreis Phönix wurde am Mittwochabend verliehen.
Der Gründerpreis Phönix wurde am Mittwochabend verliehen. - Foto: BMWFW/Martin Lusser
Fünf Siegerprojekte aus Graz, Villach, Oberösterreich und Wien bekamen am Mittwoch den österreichischen Gründerpreis Phönix im Haus der Industrie verliehen.

Es ist eine Auszeichnung, die wohl jede Gründerin und jeden Gründer freut: Der Gründerpreis Phönix, der jährlich von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG und mit Unterstützung der Industriellenvereinigung (IV) vergeben wird.

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Foto: BMWFW/Martin Lusser
„Mut, Innovationskraft, Kreativität und Unternehmergeistsind notwendig, um Österreich zum Gründerland Nummer 1 zu machen. Der Phönix holt jene auf die Bühne, die auf diesem Feld bereits Großartiges geleistet und uns diesem Ziel einen Schritt nähergebracht haben“, so Barbara Weitgruber vom Wirtschaftsministerium in Vertretung von Harald Mahrer.

Spin-off

In der Kategorie „Spin-off“ hat die Grazer Softwarelösung von incubed IT überzeugt. diese ermöglicht es einer Flotte von autonomen mobilen Robotern, genannt Smart Shuttles, sich vollkommen frei innerhalb eines Gebäudes und ohne Vorgabe eines Weges zu beliebigen Zielen zu bewegen.

Business

In der Kategorie „Business“ hat oberösterreichische Start-up surgebright gewonnen. Das Start-up hat medizinische Schrauben aus humanem kortikalem Knochengewebe entwickelt. Die Produktserie Shark Screw wurde speziell für Knochenoperationen entwickelt.

Frauen

In der Kategorie „Frauen“ wurde Gründerin Bianca Busetti von der App Journi ausgezeichnet, die von ihr „maßgeblich mitentwickelt“ wurde. Die App ist bereits in 15 Sprachen erhältlich. Durch Journi wird die Sammlung und Aufbereitung von Reiseerlebnissen mit Bildern und Videos und die Zusammenfassung zu multimedialen Geschichten mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ermöglicht.

Start-up

In der Kategorie „Start-up“ wurde NiLAB ausgezeichnet. Die Firma aus Villach stellt elektrische Motoren im Mini-Format her, die durch einen niedrigen Energieverbrauch und hoher Geschwindigkeit und Beschleunigung punkten kann.

Protoyp

In der Kategorie „Protoyp“ wurde das Forscherteam rund um Miriam Unterlass von der TU Wien prämiert. Dieses hat mithilfe der „Hydrothermalen Polymerisation“ die Herstellung von hochkristallinen Polyimid-Membranen mit Bienenwabenstruktur geschafft. Dabei handelt es sich um Kunststoffe, die äußerst wärmebeständig und resistent sowohl gegenüber aggressiven organischen Substanzen und anorganischen Mineralsäuren sind.

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Foto: BMWFW/Martin Lusser
„Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen den unternehmerischen Geist auf, der in unserer Gesellschaft steckt. Diesen müssen wir zukünftig noch mehr stärken, um unsere Ideen rascher auf den Markt zu bringen und daraus entstandene Unternehmen wachsen und gedeihen zu lassen“, sagt IV-Präsident Georg Kapsch bei der Präsentation. Neben Urkunde und Trophäe bekamen die Sieger auch die Teilnahme als Expertinnen und Experten bei einem einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert von 5.000 Euro.

(futurezone) Erstellt am 30.11.2017, 10:30

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