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Konferenz 3D-Druck-Szene versammelt sich Mitte März in Wien.

Vergangenes Jahr fand die Veranstaltung im Odeon statt, dieses Jahr wandert sie in das Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste
Vergangenes Jahr fand die Veranstaltung im Odeon statt, dieses Jahr wandert sie in das Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste - Foto: DPA/Britta Pedersen
Die von der futurezone veranstaltete 3D-Druck-Konferenz PRINT3Dfuture geht am 19. März in die zweite Runde. Der Kartenvorverkauf ist bereits gestartet.

Am 19. März findet zum zweiten Mal die 3-D-Druck-Konferenz PRINT3Dfuture in Wien statt. Bereits 2014 fanden sich knapp 300 Fachbesucher im Wiener Odeon-Theater ein, um über die Trends der neuen Technologie zu sprechen. Beim 3-D-Druck werden Bauteile Schicht um Schicht aufgebaut, meist aus Kunststoff oder Metall. Bis 2018 soll der Markt laut Analysten 16,2 Milliarden Dollar schwer sein.

Dieses Jahr geht es aber nicht nur um 3-D-Druck, die gesamte Maker-Szene wird im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste vertreten sein. Maker sind Menschen, die leidenschaftlich oder  beruflich gerne basteln und ihre Projekte mit anderen teilen. Die futurezone vergibt im Rahmen der Konferenz  einen Maker-Award an die besten Projekte Österreichs, die mit Preisen ausgezeichnet werden. 

Prominente Speaker

Vergangenes Jahr waren neben Adrian Bowyer, der als Erfinder des 3-D-Drucks für Heimanwender gilt, zahlreiche internationale Speaker vertreten. Dieses Jahr werden unter anderem Alexander Hafner, Europa-Chef des 3-D-Drucker-Herstellers MakerBot, sowie Bastian Schäfer von Airbus Vorträge halten. Neben dem industriellen Einsatz werden auch 3-D-Druck im Alltag, rechtliche Herausforderungen sowie der Einsatz der Technologie in der Medizin behandelt.

Erst kürzlich bekam ein 23-jähriger Syrer, dessen Unterkiefer durch eine Kugel zerstört wurde, eine Prothese aus dem 3-D-Drucker. Auch bei der Vorbereitung von komplizierten Operationen kommen ausgedruckte Objekte  zum Einsatz.  Im Rahmen der Konferenz wird es neben Networking-Gelegenheiten  eine große Ausstellerfläche geben, auf der Hersteller ihre neuen Produkte und Projekte präsentieren. 

Günstiger bis Samstag

Unter allen Besuchern wird zudem ein 3-D-Drucker vom Wiener 3-D-Druck-Geschäft 3dee.at verlost. Bis zum 31. Jänner läuft noch die Early-Bird-Phase, in der Tickets zum vergünstigten Preis von 150 Euro erhältlich sind. Studenten-Tickets kosten 65 Euro, Gruppen erhalten ebenfalls einen Rabatt. Karten können online unter www.print3dfuture.at gekauft werden. 

(futurezone) Erstellt am 30.01.2015, 06:00

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