Apps

Erster alternativer App Store für das iPhone kommt aus der Ukraine

Die ukrainische Firma MacPaw bringt den ersten Drittanbieter-App-Store für iPhones in Europa. Der Digital Markets Act (DMA) der EU, der am 7. März in Kraft tritt, zwingt Apple dazu, iOS auch für alternative App Stores zu öffnen. 

Setapp ist aber kein klassischer Store, über den man einzelne Apps kaufen kann. Es handelt sich um einen Abo-Dienst. Für monatlich mindestens 9,99 US-Dollar erhält man Zugriff auf mehr als 240 kuratierte Apps, heißt es auf der Webseite.

➤ Mehr lesen: Apple bringt radikalste Änderung seit es iPhones gibt

Beta-Version kommt im April

Aktuell können sich Entwickler*innen über die Webseite vorab für die Beta-Version registrieren. Die soll im April erscheinen. Zu Beginn werden noch nicht alle Apps aus dem Katalog verfügbar sein, sondern eine "sorgfältig ausgewählte Selektion" in den Themenbereichen: 

  • Produktivität und Business
  • Kreativität und Design
  • Lifestyle und Produktivität
  • Alltags-Helfer
  • Profi-Tools für Datenbanken und Bürokratie

Setapp läuft aktuell schon auf iPad, iPhone und Mac. Allerdings mussten die einzelnen Anwendungen bisher aus Apples App Store geladen und per QR-Code aktiviert werden. Dafür ist es nötig, auch die Desktop-Version auf dem Mac zu installieren. Mit der neuen App soll man diesen Umweg nicht mehr gehen müssen. 

➤ Mehr lesen: Fortnite kommt in Europa wieder auf iPhones

App-Store-Anbieter brauchen eine Million Euro

Nach MacPaw wird auch ein eigener App Store von Fortnite-Entwickler Epic erwartet. Apple macht es Unternehmen dabei nicht leicht. Wer einen Store aufs iPhone bringen will, muss jedes Mal 50 Cent bezahlen, wenn der Store installiert wird. Dadurch können enorme Kosten anfallen. Deswegen müssen die Anbieter ihre Kreditwürdigkeit nachweisen, damit diese Gebühr auch bezahlt werden kann. In einem "Letter of Credit" müssen eine Million Euro nachweisen.

Klicken Sie hier für die Newsletteranmeldung

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!