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Polizei warnt vor manipulierten Steckdosen in der Deutschen Bahn

In Deutschland warnt die Bundespolizei vor manipulierten Steckdosen in Zügen der Deutschen Bahn. Es soll dadurch in letzter Zeit mehrfach zu Stromstößen gekommen sein, heißt es. Ernsthaft verletzt wurde bis jetzt jedoch niemand. Eine Frau erlitt auf der Fahrt nach Karlsruhe allerdings einen so heftigen Stromstoß, dass sie ins Krankenhaus musste.

Auch Videomaterial wird ausgewertet

Ein weiterer Fall ereignete sich auf dem Weg nach München: Erst kürzlich fand ein Polizist einen Metallstift in einer Steckdose. Wer dann versucht, ein Gerät anzustecken, erhält bei Kontakt einen Stromstoß. Der Polizist habe daraufhin den Zugbegleiter darüber informiert. Dieser machte im betroffenen Zug zumindest eine Durchsage mit einer Warnung.

Im Betriebswerk wurde die manipulierte Steckdose dann ausführlich von Kriminaltechniker*innen der Polizei durchsucht, bevor sie von Techniker*innen der Deutschen Bahn ausgetauscht wurde. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen Verdachts versuchter Körperverletzung und wertet auch das Videomaterial aus dem Zug aus, berichtet heise.de.

Zugreisenden mit der Deutschen Bahn wird daher empfohlen, Stromsteckdosen vor dem Gebrauch zu prüfen. Sie sollen diese darauf untersuchen, ob sie etwas Ungewöhnliches entdecken.

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