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27.08.2015

Cortana für Android im Test

Seit Dienstag ist Microsofts Sprachassistentin offiziell als Beta-Version in den USA verfügbar. Wir haben uns die App etwas näher angesehen.

Microsofts digitale Assistentin Cortana ist nun auch für Googles mobiles Betriebssystem Android verfügbar. Die Beta-Version lässt sich vorerst allerdings offiziell nur von US-amerikanischen Nutzern verwenden. Besonders Neugierige können die APK-Datei aber auch manuell installieren. Im Laufe des Jahres will Microsoft Cortana auch in anderen Sprachen veröffentlichen.

Mit einem fröhlichen "Hi there. I'm Cortana." werden die Nutzer von Microsofts Sprachassistentin begrüßt. Bevor man jedoch loslegen kann, will Cortana bereits den ersten Wissensdurst stillen. Ohne Zugriff auf Ortsbestimmung, Kontakte, Suchhistorie, Kalenderinformationen etc. lässt sich die persönliche Assistentin erst gar nicht aktivieren. Ein Microsoft-Konto ist ebenso Voraussetzung, um sich von Cortana unterstützen zu lassen. So will Microsoft die App noch enger mit den Informationen von anderen Microsoft-Geräten verknüpfen.

Persönliche Sekretärin

Kalendereinträge und Erinnerungen können der Sprachassistentin nach Wunsch diktiert werden. Manuell lassen sich im Menüpunkt Reminder auch Notizen per Tastatureingabe hinzufügen, an die Cortana zu einem gewissen Zeitpunkt oder an einem bestimmten Ort erinnert. Mit dem Befehl "Add calendar event" lassen sich ebenfalls Termine mit der Tastatur hinzufügen. Die gespeicherten Kalendereinträge werden automatisch in den vom Google Konto verwendeten Google Kalender integriert.

Notebook

Als gesammelte Konfigurations-Zentrale dient der Menüpunkt Notebook. Hier werden alle von Cortana verwendeten Informationen aufgelistet und es lassen sich verschiedenste Funktionen de- oder aktivieren. So lassen sich beispielsweise Lieblings-Sportmannschaften hinzufügen oder Optionen zu Lokalnachrichten bearbeiten.

Cortana für Android

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Spracherkennung

Cortana erkannte im Test sämtliche Befehle, wenngleich vorerst alle in Englisch mitgeteilt werden müssen. Für simple Fragen nach der Wetterprognose oder zu anstehenden Terminen gibt Cortana prompt die passende Antwort per Sprachausgabe retour - freilich ebenfalls in Englisch. Bei langen und komplizierteren Fragen wird man des Öfteren mit dem Link zu einer Bing-Suche abgefertigt.

Persönliche Interaktion

Cortana erwies sich im Test besonders redselig und unterhält den Nutzer nach allen Regeln der Kunst. Auf Kommando erzählt die Sprachassistentin Witze, liefert lustige Zitate und teilt gerne ihre Meinung zur Konkurrenz von Apple und Google mit. Zwar gehören diese Funktionen nicht zu den praktikableren Fähigkeiten von Cortana, sie verleihen ihr jedoch ein sehr sympathisches Feeling.

Fazit

Auf den ersten Blick ist erkennbar, dass Cortana noch in den Beta-Schuhen steckt. Besonders für nicht-englischsprachige Nutzer wird die regelmäßige Verwendung der digitalen Sprachassistentin noch nicht in Frage kommen - weshalb Microsoft Cortana offiziell auch erst nur in den USA anbietet. Die Assistentin zeigt jedoch viel Potential besonders im persönlichen Umgang mit dem User. Durch kleine, humoristische Einlagen wird ein harmonisches Verhältnis erzeugt und der Nutzer fühlt sich im Umgang mit Cortana schnell wohl. Man darf in jedem Fall auf die finale Version gespannt sein.