© Snapchat/Screenshot

Snap Map

Snapchat-Freunde wissen immer, wo man ist

Vor einigen Tagen hat Snachat die neue Funktion Snap Map vorgestellt. Dadurch sieht man, wo bestimmte Snaps von Freunden gepostet wurden. Auch öffentliche Snaps sind auf der Karte ersichtlich. Das ermöglicht es unter anderem, alle Postings zu einem bestimmten Event oder an einem bestimmten Ort zu sehen.

Die Snap Map hat aber auch noch eine weitere Auswirkung, die aktuell für Datenschutzbedenken sorgt: Falls man bei den Einstellungen nicht vorsichtig ist, können Freunde den eigenen Standort immer dann sehen, wenn man die App öffnet.

Funktionsweise

Wenn man die Snap Map aktiviert, wird man durch einen Einrichtungsassistenten geführt. Dabei kann man festlegen, wer die eigene Location sehen kann. Im “Ghost Mode” kann sie niemand sehen. Wahlweise kann man sie allen oder nur bestimmten Freunden anzeigen.

Was vielen Nutzern dabei nicht bewusst sein dürfte: Der eigene Standort wird nicht nur dann aktualisiert, wenn man einen Snap postet, sondern immer wenn man die App öffnet. Kontakte können also immer nachsehen, wo man sich gerade befindet, falls man Snapchat regelmäßig nutzt.

Acht Stunden gespeichert

Laut The Verge bleibt der Standort für acht Stunden gespeichert und wird danach gelöscht. Bewegungsprofile zeichnet Snapchat demnach nicht auf.

Öffnet man innerhalb von acht Stunden die App nicht, wird man nicht mehr auf der Karte angezeigt. Außerdem kann man nur dann die Location sehen, wenn man sich gegenseitig geaddet hat.

Um zu verhindern, dass die Kontakte den eigenen Standort sehen können, ist es empfehlenswert in den Snap-Map-Einstellungen den Ghost Mode zu aktivieren.

Wie Snapchat reagieren wird, beziehungsweise ob die Funktion aufgrund der Bedenken abgeändert wird, ist aktuell nicht bekannt.

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Thomas Prenner

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