B2B
15.06.2015

Asus will HTC kaufen: HTC dementiert Gerüchte

Der taiwanische Smartphone-Hersteller wird nicht an Asus verkauft. Das stellte HTC am Montag in einer Aussendung klar. Der Asus-Vorstand sorgte für die Gerüchte.

Der Smartphone-Hersteller hat am Montag Gerüchte dementiert, wonach das Unternehmen an Asus verkauft werden könnte. "Wir weisen die Gerüchte entschieden zurück. Wir haben Asustek niemals kontaktiert und denken auch nicht über einen Verkauf nach", heißt es in einer Aussendung. Die Gerüchte waren aufgekommen, nachdem Asus-Vorstand Johnny Shih im Rahmen einer Pressekonferenz meinte, er könne einen derartigen Deal nicht ausschließen.

Sprungbrett für westliche Märkte

Der Deal wurde von vielen Branchenkennern als interessant, aber unwahrscheinlich bezeichnet. Asus hat zwar Schwierigkeiten, sein stetig wachsendes Smartphone-Geschäft in westlichen Märkten zu etablieren, doch ob das in einer Krise steckende HTC eine große Hilfe wäre, darf bezweifelt werden. Die Verkaufszahlen für das aktuelle Flaggschiff, das HTC One M9, enttäuschten und auch die neuesten Zahlen enttäuschen die Anleger. HTC-Gründerin Cher Wang löste im März CEO Peter Chou an der Spitze des Unternehmens ab und leitete seitdem einen Reformkurs ein.