Software, die im Hintergrund die Rechenleistung zum Bitcoin-Mining missbraucht, hat stark zugenommen

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Aufgeflogen
12/04/2013

Deutsches Bundeskriminalamt verhaftet Bitcoin-Betrüger

Die deutsche Anti-Terror-Spezialeinhat GSG 9 hat zwei Verdächtige festgenommen, die mithilfe eines Botnetzes Bitcoins im Wert von 700.000 Euro produziert haben sollen.

Das Bundeskriminalamt hat zwei Verdächtige festgenommen, die mittles Botnetz digitales Geld im Wert von über 700 000 Euro produziert haben sollen. Gegen drei Beschuldigte werde wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetruges ermittelt, teilten das BKA und die ermittelnde Staatsanwaltschaft Kempten am Mittwoch mit.

700.000 Euro Marktwert

Zwei Männer seien in der Nacht zu Dienstag mit Hilfe der Anti-Terror-Spezialeinheit GSG 9 festgenommen wurden. Die Beschuldigten wurden in Bayern und Niedersachsen verhaftet. Gegen den dritten Beschuldigten lag kein Haftbefehl vor, sagte eine BKA-Sprecherin der dpa.
Die Behörden beschlagnahmten Einheiten der digitalen Währung Bitcoin mit einem Marktwert von 700 000 Euro, teilten sie mit.

Die Bitcoins wurden auf Datenträgern gesichert und an eine polizei-eigene digitale Geldbörse übertragen, sagte die BKA-Sprecherin. Die drei Verdächtigen haben nach Darstellung der Ermittler eine bestehende Schadsoftware umgebaut und damit fremde Computer unter ihre Kontrolle gebracht. Dieses Botnetz nutzen sie dann, um illegal Bitcoins zu generieren. Die Behörden hätten weitere Hacking-Aktivitäten und Urheberrechtsverletzungen festgestellt. Das BKA ermittele seit Mitte des Jahres, sagte die Staatsanwaltschaft.