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Eric Schmidt verlässt den Verwaltungsrat von Alphabet

Der langjährige Google-Chef Eric Schmidt zieht sich aus dem Verwaltungsrat des Mutterkonzerns Alphabet zurück. Schmidt, der bis 2011 rund ein Jahrzehnt an der Google-Spitze stand, solle Alphabet noch als "technischer Berater" unterstützen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der erfahrene Software-Manager Schmidt war 2001 zu Google geholt worden und wurde von Mitgründer Larry Page abgelöst. Dem Verwaltungsrat gehörte er seit 18 Jahren an und blieb auch an Bord als 2015 mit Alphabet einen neue Holding gebildet wurde. Nun werde er sich im Juni nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen, hieß es.

Am Dienstag hatte Alphabet die Anleger mit seinen Quartalszahlen enttäuscht. Der Gewinn des US-Technologieriesen brach im ersten Quartal um fast 29 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (6,02 Mrd. Euro) ein. Außerdem war das Umsatzwachstum so gering wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Aktien von Alphabet sackten im nachbörslichen Handel an der Wall Street um mehr als fünf Prozent ab, nachdem sie zu Börsenschluss noch auf ein Rekordhoch von 1.296 Dollar gestiegen waren.

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