Microsoft
04/04/2012

Förderprogramm für Kinect-Entwickler gestartet

Elf Teams wurden von Microsoft nach Seattle zu einem Intensiv-Training eingeladen, bei dem sie neue Ideen für Kinect finden sollen.

Microsoft setzt für die Weiterentwicklung seiner Gestensteuerung Kinect auf frische Ideen und spendet kleinen Start-ups ein dreimonatiges Intensiv-Training in der Firmenzentrale Seattle. Zu den ausgewählten Gründern und Entwicklern für das internationale Förderprogramm zählt auch das deutsche Start-up Übi Interactive aus München. Alle teilnehmenden Firmen erhalten zudem ein Fördergeld von 20.000 Dollar sowie technische Unterstützung.

Neue Ideen für Kinect
Die Unternehmen sollen die Möglichkeit erhalten, sich intensiv mit der Kinect-Technologie auseinanderzusetzen, neue Anwendungen zu entwickeln und ihre eigenen Geschäftsmodelle mit Hilfe der Gestensteuerung zu verbessern, sagte Stephan Jacquemot von Microsoft Deutschland. Zum Schluss könnten die eigenen Entwicklungen potenziellen Investoren vorgestellt werden.

Windows-Steuerung mit Kinect
Zur Auslosung der geförderten Start-ups hatten sich über 500 Firmen beworben. Die Firma Übi Interactive hat sich mit der Idee einer universell einsetzbaren Gestenerkennung und -steuerung durchgesetzt, die jeden Bildschirm zu einem dreidimensionalen Touch-Display macht. Die Gestensteuerung Kinect hat Microsoft ursprünglich für seine Spielekonsole Xbox 360 entwickelt, sie soll künftig aber universell als Steuerung von Geräten mit Microsoft Windows eingesetzt werden können.

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