In den USA ist zwischen Pandora und Apple Music bereits in der Testphase ein heißes Match ausgebrochen.

© Gregor Gruber

Spotify
02/16/2014

Hohe Lizenzkosten halten Musik-Streaming unprofitabel

Obwohl Musik-Streaming der wohl größte Wachstumsmarkt für die Musik-Industrie ist, leiden die Dienste unter hohen Lizenzkosten. Auch in Zukunft werde sich das nicht ändern.

Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer oder Rdio werden laut einem neuen Bericht ihre Nutzerzahlen bis 2017 verdoppeln. Doch laut Generator Research, den Verfassern des Berichts, wird auch ein doppelt so hoher Umsatz für die Dienste nicht ausreichen, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Schuld daran seien die hohen Lizenzzahlungen an Musiklabels, die zwischen 60 und 70 Prozent der erwirtschafteten Umsätze verlangen. „Jeder Musik-Streaming-Dienst verliert Geld und das wird auch so bleiben, sollten sie keine weitere Einnahmequelle finden“, heißt es in dem Bericht. Die Musikindustrie soll zu keinem Einlenken bereit sein, weswegen zusätzliche Einnahmequellen, wie neue Premium-Accounts mit eingeschränkter Download-Möglichkeit, erschlossen werden müssen.

Größte Quelle für Wachstum

Dienste wie iTunes Match, Google Play Music sowie Amazons AutoRip gehen laut Generator Research bereits in diese Richtung. Eine weitere Einnahmequelle wären anonymisierte Nutzungsdaten, die an Werbeunternehmen verkauft werden könnten. Derzeit nutzen rund 767 Millionen Personen weltweit Musik-Streaming-Dienste, davon zahlen lediglich 36 Millionen. Bis 2017 soll die Zahl der weltweiten Nutzer auf 1,7 Milliarden ansteigen, 125 Millionen davon werden voraussichtlich auch dafür bezahlen, um Werbung zu vermeiden. Die gesamte Streaming-Branche wird dadurch rund 2,9 Milliarden US-Dollar lukrieren und „wird damit die mit großem Abstand wichtigste Quelle für Wachstum in der Musikindustrie sein.“

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.