© Mathias Schrader, apa

Investitionen
05/06/2011

Infineon: 400 neue Arbeitsplätze in Österreich

Der Halbleiterkonzern Infineon baut seine österreichischen Standorte aus und plant Investitionen von rund 200 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung sowie Produktion. Dadurch sollen 400 neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Halbleiterkonzern Infineon baut seine österreichischen Standorte aus. Das Unternehmen investiere 198 Millionen Euro in die Aufstockung seiner Fertigungskapazitäten sowie in Forschung und Entwicklung in Österreich, heißt es in einer Unternehmensmitteilung (PDF) vom Freitag.

Rund 400 neue Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. 100 Stellen wurden bereits besetzt, 200 weitere Mitarbeiter werden von Zeitarbeitsfirmen übernommen. 100 Stellen seien noch offen, so die Unternehmensmitteilung. Heute beschäftigt Infineon an den Standorten Villach, Linz, Klagenfurt, Graz und Wien insgesamt rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 900 in Forschung und Entwicklung.

Starke Nachfrage
Der Großteil der Investitionen fließe in die Entwickung und Fertigung von Chips für Energietechnik und Automobilelektronik und die Erweiterung des Standortes in Villach, so die Unternehmensmitteilung.  Die anhaltend starke Nachfrage nach Halbleiterlösungen in den Wachstumsmärkten Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit erfordere den Ausbau der Kapazitäten.

Infineon hat zuletzt angekündigt, seine Gesamtinvestitionen für das laufende Geschäftsjahr von den geplanten 700 Millionen Euro auszuweiten, um der großen Nachfrage Herr zu werden. Dazu gehört auch ein Werksausbau in Malaysia, den sich der Chiphersteller 160 Millionen Dollar kosten lässt.

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