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Erwartung
07/18/2012

Intel kappt Umsatzprognose

Der Chiphersteller erwartet für das Gesamtjahr ein Plus zwischen drei und fünf Prozent. Ursprünglich hieß es, der Gewinn werde im hohen einstelligen Bereich liegen. Die Ankündigung schürt erneut Sorgen um das PC-Geschäft.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat schwache Umsätze für das laufende Quartal vorhergesagt. Damit schürte der US-Konzern erneut Sorgen, eine unsichere Weltkonjunktur und zurückhaltende Verbraucher könnten den PC-Absatz drücken.

Für das Gesamtjahr 2012 kürzte Intel seine Umsatzprognose auf einen Plus zwischen drei und fünf Prozent. Bislang hatte Intel ein prozentual „hohes einstelliges" Wachstum vorhergesagt.

13,5 Milliarden Dollar Umsatz
Im abgelaufenen zweiten Quartal setzte Intel den Angaben vom Dienstagabend nach Börsenschluss zufolge 13,5 Milliarden Dollar um, knapp 500 Millionen mehr als vor Jahresfrist. Die aktuelle Zahl entsprach knapp den Erwartungen der Analysten. Der Netto-Gewinn (nach GAAP) ging auf 2,8 von 2,95 Milliarden Dollar zurück. Pro Aktie verdiente Intel mit 54 Cents aber zwei Cent mehr als von Börsianern im Schnitt erwartet.

Erwartungen enttäuscht
Für das laufende Quartal sagte der US-Konzern einen Umsatz von 14,3 Milliarden Dollar plus/minus 500 Millionen Dollar voraus. Analysten hatten bislang im Schnitt 14,6 Milliarden erwartet.

Intel-Aktien verloren nachbörslich zunächst 1,5 Prozent, erholten sich dann aber wieder.

ASML
Der Chiphersteller hatte jüngst seinen milliardenschweren Einstieg bei seinem niederländischen Zulieferer ASML bekannt gegeben. Intel will sich damit Zukunftstechnologien sichern und so Rivalen wie AMD auf Abstand halten. ASML leidet überraschend stark unter der schwächelnden Weltwirtschaft und hatte seine Prognose gesenkt.

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