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Wirtschaftsfaktor

iPhone 5 soll US-Haushalt ankurbeln

Das für Mittwoch erwartete Apple-Smartphone könnte größere Auswirkungen haben als bisher erwartet. Laut der US-Bank JP Morgan könnte die neueste Generation des iPhones das US-Bruttoinlandsprodukt um einen Wert zwischen 0,25 und 0,5 Prozentpunkte heben. So ernüchternd das in Prozentpunkten klingt, umso beeindruckender sind die absoluten Zahlen. Das würde einem Betrag von 3,2 Milliarden US-Dollar entsprechen, der dem Staat somit zusätzlich zur Verfügung steht. Über das komplette Jahr gerechnet könnten so bis zu 12,8 Milliarden US-Dollar zusammenkommen, vorausgesetzt die hohen Verkaufszahlen würden anhalten.

Mageres US-Wachstum
Michael Feroli, leitender US-Ökonomist bei JP Morgan und verantwortlich für die Zahlen, gibt allerdings zu bedenken, dass die Schätzung relativ hoch gegriffen und somit mit Vorsicht zu genießen sei. Dennoch würde es viele Anzeichen dafür geben, dass das iPhone 5 seinen Vorgänger in puncto Verkaufszahlen bei weitem übertreffen könnte und er daher seine Einschätzung als "plausibel" bezeichnete. Die US-Wirtschaft könnte angesichts der harten Zeiten einen entsprechenden Schub vertragen. Das Vorjahreswachstum konnte nie erreicht werden, das Wirtschaftswachstum blieb stets unter zwei Prozent. Einige Analysten erwarten es sogar unter 1,5 Prozent. Diesen Abfall könnte das iPhone womöglich bremsen.

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