Schwache Nachfrage

Logitech muss 450 Stellen streichen

Unter dem Eindruck einer weltweit schwächeren PC-Nachfrage streicht der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech 450 Stellen. Das gab das Unternehmen am Freitag bekannt. „Auch wenn wir über den Weggang vieler Kollegen traurig sind, ist die Umstrukturierung für unseren künftigen Erfolg erforderlich“, erklärte Logitech-Präsident Bracken Darrell in einer Pressemitteilung.

Umstrukturierung
Die geringeren Personalkosten sollen 60 Prozent zu der angestrebten Kosteneinsparung beitragen. Im vergangenen Jahr beschäftigte das Unternehmen rund 11.000 Mitarbeiter. Außerdem will Logitech unter anderem seine Produktpalette verkleinern und die Organisation straffen.

Im laufenden Geschäftsjahr verursacht die Umstrukturierung nach Angaben von Logitech zunächst finanzielle Belastungen von etwa 35 Mio. Dollar. Ab Herbst 2013 sollen sich die Einsparungen dann positiv in der Bilanz bemerkbar machen. Im ersten Kalenderquartal dieses Jahres wies Logitech einen Umsatz von 532 Mio. Dollar aus; der Nettogewinn lag bei 28,3 Mio. Dollar.

 

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