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Beschuldigt
09/21/2012

Microsoft: Chinas Top-Firmen nützen Raubkopien

Microsoft wirft der staatlichen, chinesischen Post, der Bahn und einem Ölkonzern vor, nicht legal erworbene Versionen von Office zu verwenden. Der US-Konzern hat nun eine Beschwerde bei der chinesischen Regierung eingebracht.

Die nationale Petrolium Corporation, die staatliche Bahn sowie die Post sowie die Logistik- und Software-Firma Travelsky setzen alle illegale Office-Versionen ein. So lautet der Vorwurf, den Microsoft bei der chinesischen Regierung eingebracht hat. Wie Bloomberg berichtet, soll bei der China National Petroleum Corp mehr als 40 Prozent der eingesetzten Office und Windows Server Produkte nicht lizenziert sein. Bei der für den Bau des Bahnnetzes zuständigen China Railway Construction, der China Post Group sowie bei Travelsky sollen es sogar über 90 Prozent sein.

Falsches Bild
Die betroffenen Firma streiten die Vorwürfe ab. Microsofts Informationen, die auf internen Schätzungen beruhen, seien nicht korrekt. In einer Stellung nahmen sagte die Bahn, die Zahlen sein maßlos übertrieben. Man könne zwar nicht ausschließen, dass einige wenig Versionen illegal einsetzen, grundsätzlich lege man sehr viel Wert korrektes Verhalten.