Xbox One (C) with the Kinect motions sensor (L) and the controller is pictured during a press event unveiling Microsoft's new Xbox in Redmond, Washington May 21, 2013. REUTERS/Nick Adams (UNITED STATES - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY ENTERTAINMENT)

© Reuters/NICK ADAMS

Konsole
01/24/2014

Microsoft profitiert von neuer Xbox One

Der Verkaufserfolg der neuen Spielekonsole Xbox One hat Microsoft ein glänzendes Weihnachtsquartal beschert. Überdies verkaufte sich der Tablet-Computer Surface besser.

Dadurch stieg der Umsatz des Konzerns um 14 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar (17,9 Mrd Euro). Der Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar an. Die Investitionen in Geräte und Services zahlten sich aus, erklärte der scheidende Konzernchef Steve Ballmer am Donnerstag am Sitz in Redmond.

Dadurch konnte Microsoft ein etwas schwächeres Geschäft mit dem Betriebssystem Windows mehr als ausgleichen. Hier leidet Microsoft unter schrumpfenden PC-Verkäufen an Privatkunden. Die Aktie des Konzerns stieg nachbörslich um 4 Prozent. Microsoft steckt mitten im Wandel weg vom reinen Anbieter von Software. Deshalb übernimmt der Konzern auch das Handygeschäft der finnischen Nokia. Deren Lumia-Smartphones laufen ohnehin schon mit Microsoft-Software.

Umsatz steigt

Durch die breitere Aufstellung konnte Microsoft auch ein etwas schwächeres Geschäft mit dem einstmals wichtigsten Geldbringer Windows ausgleichen. Microsoft bekommt bei dem Betriebssystem die schrumpfenden PC-Verkäufe an Privatkunden zu spüren. Dagegen erwies sich die Xbox One als Hit. Die Spielekonsole war im November herausgekommen - zeitgleich mit dem ebenfalls sehr erfolgreichen Konkurrenzgerät Sony Playstation 4.

Microsoft hatte beim firmeneigenen Tablet-Computer Surface ebenfalls passend für das Weihnachtsgeschäft neue Modelle herausgebracht. Der Erfolg war eine Verdopplung des Umsatzes zum Vorquartal. Der Surface ist ein Konkurrenzprodukt zu Apples iPad oder Samsungs Galaxy Tab. Neuheiten zur Nachfolgesuche für Ballmer gab es zunächst keine. Das Microsoft-Urgestein hatte im August angekündigt, sich binnen zwölf Monaten zurückzuziehen. Mit Ford-Chef Alan Mulally hatte zuletzt einer der angeblichen Wunschkandidaten abgesagt.

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