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B2B
10/02/2013

Mobilfunkfrequenzen: "Zwei Milliarden sind zu teuer"

Ein Raiffeisen-Analyst glaubt nicht, dass die Mobilfunkfrequenzen für zwei Milliarden Euro versteigert werden.

Falls die Mobilfunkfrequenzen, die derzeit von der heimischen Regulierungsbehörde RTR versteigert werden, die heimischen Mobilfunkeranbieter tatsächlich 2 Mrd. Euro kosten würden, wäre das negativ für die Aktie der Telekom Austria (TA), sagte Raiffeisen-Analyst Stefan Maxian am Mittwoch. Am Vortag hatte Reuters von Angeboten in dieser Größenordnung berichtet.

"Werden es zwei Milliarden, würde das über unseren Erwartungen liegen. Wir hätten eher mit einer Milliarde gerechnet und für die Telekom Austria mit einem Drittel davon", so Maxian auf eine entsprechende Journalistenfrage bei einem Pressegespräch. Er hielt aber fest, dass derzeit "jeder für alles bietet" und am Schluss der komplizierten Auktion auch deutlich weniger als 2 Mrd. Euro herauskommen können. Positiv sei jedenfalls, dass mit der Telekom, T-Mobile und Hutchison nur drei Mobilfunker mitbieten würden.

Angesprochen auf den TA-Aktionär Carlos Slim und die Übernahmefantasien am Markt, meinte Maxian, er glaube nicht, dass Slim "etwas unabhängig von der ÖIAG machen würde". Die Frage sei, was Slims "mittelfristige Intention" sei.