B2B
26.01.2015

DiTech-Gründer startet neue IT-Firma

Der mit seinen DiTech-Filialen in Konkurs gegangene Gründer Damian Izdebski will mit einer Firma für Netzwerkausrüstung und -Beratung neu durchstarten.

Wie der Standard berichtet, hat Izdebski Mitte Jänner alle Anteile an der Firma "TechBold technology Consulting" übernommen, die sich bisher auf die "Installation von Netzwerken", VoIP und WLAN-Netzen spezialisiert hat. Laut „Firmencompass“ wurde das neue Unternehmen nur einen Monat nach der Pleite von DiTech gegründet, für die GmbH wurden 35.000 Euro eingezahlt. Izdebski will weitere Details zur Firma zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Offenbar werden derzeit aber auch ehemalige DiTech-Mitarbeiter angeworben.

Totalausfall für DiTech-Gläubiger

Wie hoch die Quote für die Gläubiger von DiTech ist, ist bis dato nicht bekannt. Medienberichten zufolge droht nahezu ein Totalausfall. Die Forderungen der 522 Gläubiger lagen zuletzt bei 36,9 Mio. Euro. „Nach wie vor sind die Quotenaussichten der Gläubiger als desaströs zu qualifizieren“, so der Kreditschutzverband KSV kurz vor der Gründung von „TechBold“. „Der Masseverwalter hat angezeigt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Masseforderungen zu erfüllen (Masseunzulänglichkeit)“, hieß es in einer Bekanntmachung des Insolvenzverwalters in der Ediktedatei vom 5. Mai 2014.

Ein kleiner Teil der Filialen sowie der Markenname DiTech wurden im Juni des Vorjahres vom Mitbewerber E-Tec übernommen. Erste Filialen sperrten bereits im Spätsommer auf.