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Nokia-Anleger besorgt wegen möglicher Strafen

Sorgen der Nokia-Anleger wegen möglicher Rechtsverstöße beim milliardenschweren Zukauf von Alcatel-Lucent haben den Aktienkurs des Netzwerkausrüsters am Freitag unter Druck gesetzt. Der Konzern versuchte die Lage zu beruhigen, nachdem ein Hinweis von Nokia die Investoren aufgeschreckt hatte.

Probleme bei Übernahme

Die Aktien büßten in Helsinki zeitweise acht Prozent ein und gingen fünf Prozent niedriger aus dem Handel. Auch die in den USA gehandelten Anteilsscheine gerieten unter Druck. Auslöser war eine Passage im jährlichen Geschäftsbericht, den Nokia am Donnerstag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hatte.

Darin wies Nokia darauf hin, dass bei der laufenden Integration der übernommenen französisch-amerikanischen Firma Probleme aufgetaucht seien. Bestimmte Geschäftspraktiken der früheren Alcatel-Lucent würden intern untersucht. Details dazu nannte Nokia nicht.

In Reaktion auf den Kursrutsch teilte Nokia am Freitag mit: "Wir glauben, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass alle möglichen Sanktionen stark begrenzt und ohne erheblichen Einfluss sind." Nokia hatte Alcatel-Lucent 2016 übernommen.

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