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Ausgelagert
11/01/2011

Philips verkauft TV-Sparte nach Hongkong

Der niederländische Konzern hat unter der günstigen Konkurrenz aus Asien zuletzt stark gelitten. An dem neuen Joint Venture mit TPV Technology aus Hongkong, das fast nicht zustande gekommen wäre, wird Philips nur 30 Prozent halten.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips verkauft seine Fernsehersparte an TPV Technology aus Hongkong. Die Sparte solle in ein Gemeinschaftsunternehmen mit TPV ausgelagert werden, teilte der Konzern am Dienstag in den Niederlanden mit. Philips soll an dem Joint Venture demnach nur einen Anteil von 30 Prozent halten. TPV hat sich auf flache LCD-Bildschirme und Computer spezialisiert.

Die Fernsehersparte macht Philips seit geraumer Zeit zu schaffen, der Konzern kann nicht mit der günstigen Konkurrenz aus Asien mithalten. Schon im April hatte das Unternehmen den Verkauf an TPV angekündigt, Mitte Oktober jedoch warnte es, das Geschäft könne scheitern, da sich die Verhandlungen zu lange hinzögen. Der Übernahme müssen jetzt noch die Wettbewerbsbehörden zustimmen, die Übertragung an das Gemeinschaftsunternehmen soll den Angaben zufolge im ersten Quartal 2012 abgeschlossen sein.

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