B2B
01.11.2016

Samsung-Chef: Mitarbeiter müssen Arbeit hinterfragen

Nach dem Desaster mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung-Chef Kwon Oh-hyun mahnende Worte an die Mitarbeiter des Konzerns gerichtet, aber auch den Blick in die Zukunft gerichtet.

Samsungs CEO hat in einer offiziellen Stellungnahme an die Mitarbeiter des Konzerns diese zur Selbstkritik aufgerufen. Jeder Mitarbeiter müsse seine Arbeit hinterfragen und ob man zu selbstgefällig agiert habe. Als Konzern werde man die Krise nutzen, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, indem man die Art und Weise zu arbeiten hinterfragen und verbessern werde.

Note 7 mit keinem Wort erwähnt

Auch die Innovationsstrategie und die Kundenperspektive werde evaluiert werden. Man verfüge über eine lange Geschichte, in denen Krisen bewältigt werden konnten. So werde es auch dieses Mal sein, schrieb Kwon. Das Debakel mit den explodierenden Akkus beim Note 7 und der überhasteten Austauschaktion sprach der CEO nicht direkt an, aus den Ausführungen geht aber klar hervor, dass das Statement nicht zuletzt aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Wochen verfasst wurde.

Das Note 7, das mit hervorragenden Kritiken gestartet war, entpuppte sich als eines der größten PR-Debakel in der Geschichte der Technologiebranche. Bis heute warnen praktisch sämtliche Fluglinien sowohl an den Flughäfen, aber auch in Flügen davor, das Samsung Galaxy Note 7 mit sich zu führen oder gar einzuschalten. Samsung hat diverse Austausch- und Rabattaktionen angekündigt, um Besitzer des Geräts nicht noch weiter zu vergraulen und so den Schaden möglichst gering zu halten. Interessanterweise soll auch die Marke Note weitergeführt werden.