SPACE-SATELLITE-SENTINEL 3B

Mit Satelliten soll man selbst im entlegensten Ort der Welt Internetverbindung haben (Symbolbild)

© APA/AFP/EUROPEAN SPACE AGENCY/- / -

B2B
03/29/2020

Satelliten-Internet-Firma OneWeb wegen Corona-Krise pleite

OneWeb hat bereits 74 Satelliten in den Orbit gebracht, aber wegen der Corona-Krise fielen Investoren weg.

Die Vision der US-Firma OneWeb ist es, mit hunderten Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) ein weltumspannendes Netzwerk zu schaffen, das selbst in entlegensten Gebieten auf der Welt Internetverbindungen herstellen kann. Der Plan ist nun durch die Corona-Krise gefährdet. Investoren, mit denen OneWeb kurz vor einem Vertragsabschluss stand, haben sich aufgrund der Krise nun zurückgezogen. OneWeb hat deshalb den Konkurs eingereicht.

Käufer gesucht

Genauer gesagt, hat OneWeb um eine "Chapter 11 bankruptcy protection" angesucht. Das bedeutet, das Unternehmen sucht nun einen Käufer. Findet es einen solchen, kann es den Betrieb ohne Weiteres fortsetzen. Als Reaktion auf den finanziellen Engpass kam es aber schon auch zu Kündigungen von Teilen der Belegschaft.

"OneWeb baut ein wahrhaft weltweites Kommunikationsnetzwerk auf, um Hochgeschwindigkeits-Breitbandinternet mit niedriger Latenz überall anzubieten. Unsere derzeitige Situation ist die Konsequenz der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Krise", schreibt OneWeb-CEO Adrian Steckel in einer Presseaussendung.

Konkurrent SpaceX

Seit Beginn 2019 hat OneWeb Satelliten im Orbit platziert. 74 Stück wurden bereits ins All gebracht. Bis Ende 2020 hätten es über 600 Stück sein sollen, berichtet The Verge. Größter Konkurrent ist SpaceX, das mit seinem Starlink-Projekt den gleichen Plan - Internetversorgung für alle Gebiete auf der Welt - verfolgt.

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