B2B
19.01.2015

Sharp prüft mögliche Korrektur der Gewinnprognose

Der harte Preiskampf bei Bildschirmen für Smartphones und Fernseher macht dem Konzern zu schaffen. Zuvor wurde ein Gewinn von 220 Millionen Euro erwartet.

Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat vor einer möglichen Korrektur seiner Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gewarnt. Das konsolidierte Ergebnis für das noch bis 31. März laufende Geschäftsjahr 2014/2015 dürfte unter der bisherigen Prognose liegen, teilte der Konzern am Montag mit. Man sei derzeit dabei, eine Korrektur der Prognose zu prüfen.

Die Wirtschaftszeitung "Nikkei" und andere japanische Medien hatten zuvor berichtet, dass Sharp angesichts des verschärften Preiskampfes bei Bildschirmen für Fernseher und Smartphones in die Verlustzone rutschen dürfte. Im Oktober hatte der Konzern noch einen Nettogewinn in Höhe von 30 Milliarden Yen (220 Mio Euro) in Aussicht gestellt.