B2B
26.05.2017

Sharp rechnet mit Rückkehr in die Gewinnzone

Der drastische Sparkurs des japanischen Elektronikkonzerns zahlt sich aus. Dieser wurde vom neuen Eigentümer Foxconn vorgegeben.

Beim japanischen Elektronikkonzern Sharp zahlt sich der Sparkurs des neuen taiwanesischen Eigentümers Foxconn aus. Für das laufende Geschäftsjahr bis März 2018 rechnet Sharp erstmals seit vier Jahren wieder mit einem Nettogewinn, wie der Display-Hersteller am Freitag mitteilte. Er werde bei 59 Mrd. Yen (471 Mio. Euro) erwartet. Analysten hatten mit 41,9 Mrd. Yen gerechnet.

Der scharfe Wettbewerb in der Branche hatte Sharp schwer zugesetzt. Das Unternehmen musste vom Apple-Zulieferer Foxconn vor dem Aus bewahrt werden. Die neue Führung legte umgehend ein drastisches Sparprogramm auf. Sharp erwägt nun, in das Chipgeschäft des angeschlagenen Industriekonzerns Toshiba zu investieren.